
Straßenbaumaßnahme ist bis Jahresende abgeschlossen:
Cottbus (bw). Wer in diesen Tagen Dienstleister, Gewerbetreibende, Vereine und Serviceanbieter im Hochhaus Straße der Jugend 33 besuchen will, kann sein Ziel ohne größere Umwege erreichen. Der Umbau des Eingangsbereiches ist abgeschlossen und das 2005 modernisierte Bürohochhaus kann jetzt wieder durch den Haupteingang betreten werden. Alle Etagen des von der Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH betriebenen ehemaligen Wohnhauses sind barrierefrei über die bereits 1995 eingebauten Fahrstühle erreichbar und ein Parkplatz auf der Rückseite des Zehngeschossers bietet auch Besuchern mit dem PKW beste Bedingungen.
Derzeit sind alle Gewerbeflächen vermietet, was die Attraktivität und positive Resonanz bei Besuchern und Mietern deutlich macht. Zu diesen Mietern gehört auch der gemeinnützige Verein Cottbuser Jugendrechtshaus. Er ist hier mit einem Projektbüro neben seiner Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in der Cottbuser Gerichtsstraße seit 2002 als Partner im Brandenburgischen Trägernetzwerk „Haftvermeidung durch soziale Integration“ tätig. 2015 setzt der Verein die ambulante, sozialpädagogische und berufsorientierte Maßnahme „Der Crash-Kurs“ für Cottbuser Jugendliche und Heranwachsende um.
Mit einer Vielzahl regionaler Kooperationspartner wird dabei die Zielgruppe bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der (Re)Integration in den Bildungs- und Arbeitsmarkt zur Vermeidung erneuter Straffälligkeit unterstützt. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz sowie der Stadt Cottbus.
Auch vor der Straße der Jugend 33 hat sich in den letzten Monaten viel getan. Ende des Monats wird das unmittelbare Umfeld wieder ein attraktives Aussehen bekommen.
Mehr als fünf Millionen Euro investierten das Land Brandenburg, die Stadt Cottbus und die LWG, um in vier großen Bauabschnitten die Straße der Jugend von der Görlitzer Straße bis zum Breithaus/Kreuzung Eilenburger Straße zu erneuern. Dabei galt es beispielsweise alle Fahrbahn, Geh- und Radwege zu sanieren sowie Regen- und Mischwasserkanäle, Trinkwasser-, Gas- und Stromleitungen neu zu installieren. In wenigen Wochen wird auch auf dem Weg in den Cottbuser Süden bald wieder der Verkehr wie gewohnt fließen können. Eine umfangreiche Baumaßnahme findet damit nach mehr als zwei Jahren ihren Abschluss.







Schreibe einen Kommentar