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Cottbus: SENSYS macht einen „bombensicheren“ Job

Cottbus | Von | 10. Juli 2015

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Mit diesem hochsensiblen Doppeltisch auf Rädern findet Truppführer Günter Bachmann bis in sechs Meter Tiefe jegliches Kampfmittel. „EMD 2“ ist ein aktives Messsystem aus der Sensorik & Systemtechnologie GmbH (SENSYS) aus Bad Saarow Fotos:Hnr

Am Gustav-Melde-Weg kann jetzt ein Spielplatz entstehen / Kampfmittelbeseitiger vor Ort:
Cottbus (hnr.). Bombenfund in Cottbus-Mitte! Eine deutsche 500-Kilo-Bombe sorgte letzte Woche für Turbulenzen. Die Vorsicht war nötig, die Gefahr aber gleich Null: die Bombe (offenbar russisches Beutegut) hatte keinen Zünder. Ob sie abgeworfen oder bei Kriegsende als „Müll“ verkippt wurde, weiß niemand. Das Areal, das auf entsprechenden Gefährdungskarten nicht verzeichnet war, musste nun gründlich untersucht werden. Bauherr Helmut Rauer: „Ich will absolute Sicherheit“. Auf dem Gelände zwischen hochwertigen Stadtvillen und der bereits bewohnten „Melde“-Fabrik sollen am Gustav-Melde-Weg ein Spielplatz und Parkflächen entstehen. Zur Karl-Liebknecht-Straße hin wird das Areal straßenbegleitend baulich abgerundet.
Die Sensys GmbH aus dem Technologiezentrum in Bad Saarow rückte mit ihren aktuellsten Erzeugnissen an. Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Fischer: „Das hochempfindliche Gerät eignet sich zur elektromagnetischen Kartierung mittelgroßer Areale. Es ist also ideal für urbane Munitionssuche oder für Altlasten- oder Leitungssuche.“
SENSYS-Technik ist europaweit im Einsatz. Hier auf dem BAUTEC-Areal beobachtet Mario Büchner, Truppführer der Kampfmittelbeseitigung des Landes Brandenburg, die gewissenhafte Arbeit. Natürlich gebe es auch in Cottbus noch immer Verdachtsflächen für Fundmunition. Zwar sei das Flugplatzgelände, das ja wiederholt bombardiert wurde, jetzt frei, aber die Kaserne selbst wäre, falls die Stadt sie vermarkten will, noch zu sondieren.
Hier am Gustav-Melde-Weg verlief die Messung negativ: keine Gefahr im Lausitzer Sand. Das Baugeschehen geht weiter.



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