Cottbus: Türen auf im Trainingsparadies

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Welch große Früchte das Engagement in die Sportler und die Investition in den Cottbuser Olympiastützpunkt haben kann, zeigt der Erfolg der Speerwerferin Frances Hermann. Bei den Paralympischen Spielen in Rio holte sie Bronze nach Cottbus. Der Präsident des Landessportbundes, Wolfgang Neubert, gratulierte der Sportlerin einmal mehr F: cga-Archiv

Ersehnter Tag für den Behindertensport in Cottbus

Cottbus (CH). Seinen Ruf als Sportstadt unterstreicht Cottbus am kommenden Dienstag ganz dick. Am 4. Oktober werden die Türen des Paralympischen Trainingszentrums eröffnet. 2015 und 2016 erfolgte die bauliche Umsetzung für den ersten Olympiastützpunkt Brandenburgs. Rund 120 Kadersportler werden zukünftig von dem 450 Quadratmeter großen barrierefreien Trainingsstützpunkt mit angeschlos-
sener Physiotherapie profitieren. Gewürdigt wird das Ganze mit einer Ehrenurkunde, die der Sportfamilie Cottbus, unter Anwesenheit viele Sportler, Trainer, Funktionäre und politischen Vertreter für ihre sportliche Entwicklung und das Engagement, am Tag der Eröffnung überreicht wird. Zudem wird ein Kooperationsvertrag zwischen dem Olympiasportverband Trägerverein, dem Berufsbildungswerk Sachsen/Trainingszentrum Cottbus und dem Behindertensportverband des Landes Brandenburg unterzeichnet, um unter anderem weitere berufliche Qualifikationen für behinderte Sportler zu ermöglichen. Bei dem Paralympischen und Olympischen Spielen in Rio konnten 13 Sportler und Sportlerinnen die Cottbuser Farben vertreten und dabei vier Medaillen für den Olympiastützpunkt Brandenburg ergattern.