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Cottbus und Spree-Neiße möchten enger kooperieren

Region, Top-Themen | Von | 15. Februar 2023

Gruppenbild auf dem Marktplatz Cottbus

Am Montag, 13. Februar 2023, trafen sich die Verwaltungsspitzen aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße. Hauptthemen waren der Fachkräftemangel und die Ausbildung in der Region. Die Treffen der Verwaltungsspitzen sollen neben der gemeinsamen Arbeit der Fachdezernate künftig ein- bis zweimal jährlich stattfinden. Foto: Stadt Cottbus

Region (MB). Die Kooperation zwischen der Stadt Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße soll weiter ausgebaut werden. Dafür haben sich Oberbürgermeister Tobias Schick und Landrat Harald Altekrüger nach Konsultationen beider Verwaltungsspitzen am Montag, 13. Februar 2023, ausgesprochen. Ein Schwerpunkthema waren der Fachkräftemangel und die Ausbildung in der Region.
„Sicherheit ist ein Standortvorteil. Um Ordnung und Sicherheit in der Stadt und der Region gefühlt und real zu verbessern, brauchen wir mehr Revierpolizisten. Diese sollten dann auch hier in Südbrandenburg ausgebildet werden. Dafür wollen wir uns gemeinsam einsetzen“, erklärt OB Tobias Schick.
Landrat Harald Altekrüger ergänzt: „Ausbildung junger Leute gerade in technischen Berufen wird für den Strukturwandel und die geplanten Ansiedlungen unter anderem in Guben ein wichtiges Erfolgskriterium. Deshalb brauchen wir einen Gipfel zu den Oberstufenzentren, um diese für die kommenden Aufgaben zielgerichtet und gemeinsam zu stärken.“
Einig sind sich Oberbürgermeister und Landrat in ihren Forderungen zu Fluchtbewegungen und Integration. Die Integration gelinge nur mit einer gerechteren Verteilung in ganz Europa und zwischen den Bundesländern, aber auch in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Land. Zudem werde ein Sonderförderprogramm für den Bau von Schulen und Kindertageseinrichtungen gebraucht. Des Weiteren müsse die gesundheitliche Versorgung in der Stadt, vor allem aber im Flächenkreis deutlich stärker aufgestellt sein. Diese Unterstützung komme allen hier lebenden Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zugute.
Mit der gemeinsamen Kfz-Zulassung, dem Veterinärwesen oder der Ausländerbehörde funktioniert die Kooperation zwischen Cottbus und dem Landkreis bereits in bewährter Weise. So haben im ersten Jahr des Angebotes etwa 1.500 Cottbuser ihr Auto bei der Kreisbehörde zugelassen; umgekehrt nutzten etwa 3.000 Bewohner des Landkreises diese Dienstleistung in Cottbus. Mit der Übernahme des so genannten Linienbündels Ost ab 2025 wird Cottbusverkehr nahezu den kompletten ÖPNV im Landkreis abdecken. Beide Partner arbeiten daran, diesen Nahverkehr mit Wasserstoff-betriebenen Bussen zu fahren. In Cottbus entsteht dazu in Kooperation mit der LEAG eine Tankstelle. Ähnliche Angebote soll es langfristig und zunächst für den ÖPNV auch in Guben, Forst und Spremberg geben.
Bereits seit vielen Jahren stimmen die Stadt Cottbus und der Landkreis Spree-Neiße ihre Schulentwicklungsplanung ab. Dabei wird beispielsweise die Profilierung der Oberstufenzentren besprochen sowie die Angebote verschiedener Fördereinrichtungen wie der Spreeschule in Cottbus oder der Wichernschule in Forst. Der private Träger der Wichernschule will nunmehr auch einen Standort im Cottbuser Stadtteil Neu-Schmellwitz als Schulstandort entwickeln.

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