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Cottbuser Eltern fordern Plan B

Cottbus | Von | 7. Mai 2021

Gemeinsame Forderungen des Elternbeirates und Kreiselternrates Cottbus: „Nach 13 Monaten Pandemie ist ‘hoffen’ keine Option mehr!“

Cottbus (MB). In einer Pressemitteilung machen der Elternbeirat und Kreiselternrat in Cottbus gemeinsam ihrem Unmut über die aktuelle Schulpolitik Luft. Der Einstieg in das Schulleben sei für alle Kinder ein sehr wichtiger Schritt für die nächsten 10 bis 13 Jahre, heißt es darin. Die Vorbereitung auf das Schulleben finde spielerisch im letzten Kitajahr statt. „Wenn alle Abschlussklassen eine Sonderregelung erhalten, fordern wir diese Sonderregelung bei geschlossenen Einrichtungen auch für die Kinder im letzten Kitajahr!“
Zugleich geben sie zu bedenken, dass viele vollzeitarbeitende Eltern in „nichtsystemrelevanten Berufen“ trotzdem arbeiten gehen müssen. Sie seien aber keine Pädagogen. Der Bildungsauftrag könne nicht an die Eltern weitergereicht werden, denn sie können ihre Arbeitspflicht ebenso nicht weiterreichen. Der Distanzunterricht sei in seiner derzeitigen Form eine Sackgasse. Distanzunterricht sei Unterricht auf Distanz und nicht das bloße Weiterreichen von Tages- oder Wochenplänen. Eine weitere Forderung lautet daher, wennschon dann ECHTEN Distanzunterricht, in dem die Lehrkräfte die Kinder täglich beschulen – unabhängig von Inzidenz oder Unterrichtsform.
Die Eltern fordern, dass alle Schüler am Unterricht laut Stundentafel teilnehmen – sowohl vor Ort als auch zeitgleich daheim online dazu geschaltet. Bei den Kleineren seien verkürzte Unterrichtsstunden und längere Pausen empfehlenswert. Auch seien im Hort diese Gruppen vor Ort beizubehalten, um massenweise Quarantänen oder gar Schulschließungen wegen weniger Kinder zu umgehen. Weiter heißt es: „Mit absolutem Graus schauen wir Eltern nun auf die Sommerferien in acht Wochen! Das MBJS hofft aktuell (Stand 21.04.21) noch auf einen Regelbetrieb. Wir fordern JETZT einen Plan B! Denn nur mit Hoffnung können wir unsere Kinder weder betreuen noch unsere Kollegeninnen und Kollegen sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber weiterhin vertrösten! Nach 13 Monaten Pandemie ist hoffen keine Option mehr!“

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