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Das Cottbus Konzept von Thomas Bergner „Schwammstadt“

Cottbus | Von | 2. September 2022

Thomas Bergner

„Schwammstadt“ – Das Cottbus Konzept von Thomas Bergner gegen Niedrigwassersituation in der Stadt. Foto: PR

Cottbus (MB). Das Thema Wasser durchdringt alle Lebensbereiche und ist durch die andauernde Trockenheit der letzten Jahre verursacht. Auf diese Niedrigwassersituation müssen wir innerstädtisch reagieren.
Beschränkungen und Verbote zur Nutzung von Oberflächenwasser waren in den letzten fünf Jahren (2018, 2019, 2020, 2021, 2022) notwendig, sind aber auf Dauer nicht die Lösung. Die Niedrigwassersituationen muss ganzheitlich betrachtet werden.
Die Grundwasservorräte können sich im Winterhalbjahr nicht regenerieren, sie sinken weiter. Darauf müssen wir landes- und kommunalpolitisch reagieren, dieser Situation müssen wir begegnen.
Niederschlags- und Grundwasser- die Wasserressourcen müssen neu gedacht werden.
Unsere Ziele müssen sein:
Erstens: Der dezentrale Rückhalt von Niederschlagswasser. Also weniger Ableitung von Niederschlagswasser in Oberflächengewässer.
Zweitens: Die Grundwasserneubildung im Stadtgebiet muss stabilisiert werden.
Dabei geht es um die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Regenwasserbewirtschaftung mit dem Vorrang der Versickerung und wassersensibler Bauweise auf allen Ebenen.
Thomas Bergner sagt es sehr deutlich: Hier muss das Konzept der „Schwammstadt“ zur Anwendung kommen und im integrierten Klimaschutzkonzept Cottbus verankert werden.
„Schwammstadt“ – Das Cottbus Konzept
Es bedeutet, dass anfallendes Regenwasser in Städten lokal aufzunehmen und zu speichern ist, anstatt es lediglich zu kanalisieren und abzuleiten.
Dadurch sollen Überflutungen bei Starkregenereignissen vermieden, das Stadtklima verbessert und die Gesundheit von Stadtbäumen gefördert werden.
Mit dem Konzept Schwammstadt soll Regenwasser dort zwischengespeichert werden, wo es fällt. Umwelttechnische und landschaftsarchitektonische Infrastruktur dafür, sind etwa versickerungsfähige Verkehrsflächen und Pflaster, Mulden, Rigolen, urbane Grünflächen und Feuchtgebiete. Durch Elemente grüner Infrastruktur wie Bäume, Fassadenbegrünung und Dachbegrünung kann ein Teil des Wassers verdunsten und so zur Kühlung der Stadt beitragen. Ein weiterer Teil kann versickern. Somit wird dann auch das Kanalnetz entlastet.
Auch die Kosten der Klimawandelfolgen können mit dem „Schwammstadt“- Model von Thomas Bergner reduziert werden.

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