Die Cottbuser Bienen brauchen viele Pflanzen mit reichlich Nektar und Pollen

Ein großer Aufsteller zur Konzeption der Bienenweide wurde von den Mitarbeitern der BFU-GmbH Thomas Schulz (l.), Annika Baumgart (M.) und Tina Hoff (r.) an Familie Gräber übergeben
Foto: BFU

Die Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH Cottbus konzipierte eine Bienenweide.

Cottbus (MB). Die Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH Cottbus (BFU) hat einen Aufsteller für das Konzept der Bienenweide mit den verschiedenen Blühzeiträumen erarbeitet. Mit ausgewählten Bäumen, Sträuchern und verschiedenen Pflanzen in der Krautzone soll die Bienenweide von Februar bis Ende September Bienentracht
gewährleisten. Während die Hasel­nuss bereits ab Februar für die Bienen zugänglich ist, blühen Blutweiderich und Schafgarbe bis in den September hinein. Der Thymian kann sogar noch im
Oktober von den Bienen an­geflogen werden. Mit Hilfe der Bilder kann jeder die einzelnen Pflanzen in der Baum-, Strauch- und Krautzone bestimmen. In der Krautzone wird zugleich untersucht, ob Saaten oder gezogene Pflanzen dem jeweiligen Boden gerecht werden.
Um die ertrag­reiche Blumenwiese für Honigbienen dauerhaft anzulegen, ist es für die BFU-GmbH und Familie Gräber wichtig festzustellen, welche Pflanzen auf trockenen, frischen und feuchten Böden am geeignetsten sind. Die Entwicklung der Bienen­weide wird zusammen mit der Fach­firma Nagola Re GmbH aus Jänsch­walde in der Praxis untersucht.
Bei herrlichem Wetter infor­mierten sich insbesondere auch Frau Brose aus Schlagsdorf,
Familie Schulz aus Guben, Neu-Imker aus Sielow sowie weitere Gäste am Aufsteller und Stand der BFU. Die BFU-GmbH stellte den interessierten Gästen ganz­tägig ihre Arbeiten rund um Auffors­tungs- und Naturaus-gleichs­maßnahmen am Beispiel der realisierten Bienenweide in der Kuckucksaue vor.
Die BFU-GmbH ist Ansprechpartnerin für jeden, der seine brach liegenden Flächen aufforsten lassen möchte. Große und kleine Flächen von Privatbesitzern und Unternehmern können dafür genutzt werden. Da es sich bei dem Naturausgleich mit der BFU insbesondere um Ausgleichsmaßnahmen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien handelt, ist die Bepflanzung und Pflege für die Eigentümer kostenfrei. Aber auch Firmen, die Ausgleichsflächen für ihre Investi­tionen benötigen, finden mit der BFU – GmbH einen Partner, der bei der Flächensuche und bei den Verfahren zur Genehmigung bis zur Abnahme des neuen Waldes und bei Naturausgleichsmaß­nahmen hilft.
Die Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH Cottbus hat ihren Sitz in der Nordparkstraße 32 der Spreestadt. Das Unternehmen ist unter der Telefonnummer 0355/4855225 oder per E-Mail unter info@bfu-cottbus.de erreichbar. Dort gibt es alle Informationen rund um Waldbegründung, WIederaufforstung, Flächenentsiegelungund weitere spannende Umweltthemen.