Bitte aktiviere / Please enable JavaScript![ ? ]
Die „Schwarze Jule“ bleibt in Forst - Märkischer Bote Die „Schwarze Jule“ bleibt in Forst Die „Schwarze Jule“ bleibt in ForstMärkischer Bote
Samstag, 28. Mai 2022 - 15:44 Uhr | Anmelden
  • FacebookDie „Schwarze Jule“ bleibt in Forst

header-logo

Bewölkt
15°C
 
epaper
Anzeigen

Die „Schwarze Jule“ bleibt in Forst

21. Juni 2019 | Von | Kategorie: Forst & Döbern |

Stadt verlängert Leihvertrag für historische Lok.

Forst (MB). Mitte Juni unterzeichnete die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek den neuen Leihvertrag für die Lok „Schwarze Jule“ für die nächsten 20 Jahre. Die „Schwarze Jule“ ist die letzte noch erhaltende Lok der früheren Forster Stadteisenbahn.
Zu Beginn des Jahres hatte die Stadt eine Anfrage an das Verkehrsmuseum Dresden gestellt und um die Verlängerung des bestehenden Leihvertrages gebeten.
Mitte April kam die Antwort aus dem Verkehrsmuseum und der Verlängerung des Leihvertrages für die Lok Nr. 36 wurde zugestimmt.
„Die Stadt Forst dankt dem Verkehrsmuseum Dresden für die Zustimmung und Unterzeichnung der Vertragsverlängerung. Seitens des Verkehrsmuseums gibt es auch künftig keine Absicht, die „Schwarze Jule“ anderweitig zu präsentieren. Die Bemühungen bzgl. der sorgfältigen Ausstellung und Unterstellung des Exponates im Brandenburgischen Textilmuseum werden begrüßt.“, so Simone Taubenek.
Die Lok mit der Betriebs-Nr. 36 wurde 1893 gebaut und war rund 70 Jahre lang bis zur Stilllegung der Stadteisenbahn 1965 im Einsatz. Ein Jahr später folgte die Überführung nach Dresden. Die Stadteisenbahn diente dem Güter, Roh- und Brennstofftransport zwischen den Fabriken und dem Staatsbahnhof in Forst. Mit ihrem schmalspurigen Gleisnetz von über 17 Kilometern und den Gleisanschlüssen an rund 100 Fabrikhöfe (1930er Jahre) hat diese „Schwarze Jule“ das Forster Stadtbild wesentlich mitgeprägt. Teile der erhaltenen Schienenreste stehen heute unter Denkmalschutz.




Anzeige

Kommentar schreiben

Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren