Öffentliche Informationsveranstaltung am 27. April in Drachhausen
Region (MB). Zu den Grundsätzen der I.N.A. (Internationalen Naturausstellung) Lieberoser Heide gehört, dass der ehemalige Truppenübungsplatz Lieberose in seiner Gesamtheit und als Ereignis „Internationale Naturausstellung“ Modellraum für beispielgebende Projekte werden soll, die der Natur Raum geben, sie erlebbar machen, Wertschöpfung generieren, die Region international bekannt machen sowie zur Umweltbildung und wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn beitragen. Es gilt, Lebensräume mit ihrer biologischen Vielfalt zu sichern, zu entwickeln und sich entwickeln zu lassen. Die vorgesehenen und zu entwickelnden Projekte und Maßnahmen sollen nachhaltig und umweltverträglich gestaltet sein, die landschaftsräumliche und biologische Vielfalt in der Region sichern und entwickeln.
Neuigkeiten zu den Inhalten und zur Entwicklung der I.N.A Lieberoser Heide werden am Montag, 27. April, ab 19 Uhr im Begegnungszentrum „Goldener Drache“ in Drachhausen vorgestellt und diskutiert. Dazu sind alle Interessierten der Region eingeladen.
Als Referenten sind Heiko Jahn von der Tourismus Entwicklungsgesellschaft Lieberose/ Oberspreewald mbH und Arne Barkhausen von der Landesförsterei Peitz eingeladen. Sie wollen erklären, was eine Internationale Naturausstellung ist, welche Ziele die I.N.A. Lieberoser Heide verfolgt und was bis heute bereits erreicht wurde. Entscheidend wird sein, was die unserer Region bringt. In diesem Zusammenhang werden die bisherigen Akteure der I.N.A. Lieberoser Heide vorgestellt. Aber die Naturausstellung ist nicht nur eine Chance für unsere Region, sondern kann und soll für das Land Brandenburg zu einem Exportartikel werden. Wie das funktionieren kann und was die Lausitzer dafür tun müssen, soll an diesem Abend ebenfalls diskutiert werden.
Die Lieberoser Heide verfügt mit über die wertvollsten Waldmoore in Brandenburg. Um den Wasserhaushalt von zehn Mooren zu stabilisieren, wurde eine Machbarkeitsstudie zum Moorschutz beauftragt. Im vergangen Jahr ist bereits eine neue Wegekarte als Arbeitsgrundlage erstellt worden.






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