
Die dm-Drogerie erfüllt seit Montag Brückenfunktion zwischen Langer und Dresdener Straße
Spremberg (mk). Ein Sorgenkind des Handels war in den vergangenen Jahren die Dresdener Straße. Leere Schaufenster luden nur bedingt zum Shoppingbummel ein.
Dass diese Straße aber zumindest auf einem guten Weg ist, zeigte sich diese Woche. Im Spree-Carré zog der neue dm-Drogeriemarkt seit Montag zahlreiche Bürger von der Langen Straße über die Brücke zur Dresdener Straße an. Ohne Luftballons und Lautsprecherbeschallung wurde ein weiteres einst leeres Schaufenster in der Dresdener Straße wieder zu einem Hingucker. Das Geschäft mit Deko-Artikeln im Landhausstil zog von der Pfortenstraße hierher. Von den drei leeren Schaufenstern nebeneiander ist jetzt lediglich das in der Mitte noch ohne Handel. Toralf Hasse vom City-Werbering freut diese Belebung. Künftig würde er die Straße gerne noch mehr zu den Festen einbinden. Dazu müsste diese aber für den Verkehr gesperrt werden. Der Landkreis würde dies mit Verweis auf den Personennahverkehr nicht zulassen, sagt er.
Reiner Ohm von der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Spree-Neiße sieht hingegen keine unüberwindbaren Hindernisse für eine solche Sperrung zu Festen. Ein flüssiges Verkehrskonzept erwartet er jedoch schon von der Stadt. Dass der Personennahverkehr umgeleitet wird, sieht er als keine zu große Hürde, auch wenn Feste wie das Heimatfest auch mit den Beschilderungen ein Kraftakt seien. Geklärt muss aber werden, wie die Anlieger zu ihrem Grundstück kommen und wie sie es wieder verlassen, sagt Reiner Ohm.










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