Druiden wollen Geschichtsdiskussion

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In gemütlicher Runde kommen die Brüder der Guber Loge „Zur Hoffnung“ regelmäßig zusammen. Die Vorträge nach den Ritualen sind öffentlich, eine ehrliche Diskussion anschließend ist willkommen. Auch Frauen sind willkommen, eine eventuelle Mitgliedschaft ist aber (noch) nicht möglich. Geleitet wird die Bruderschaft von Rainer Zuchold (li.). Die Loge gehört dem Deutschen Druiden Orden V.A.O.D. an | Foto: Jens Haberland

Vortrag und Diskussion zur Logenarbeit in der Gegenwart geplant / Gäste sind sehr willkommen
Guben (ha). Mit dem ersten von zwei Vorträgen zur Geschichte der Druiden begannen die Mitglieder der Gubener Loge „Zur Hoffnung“ e.V., verstärkt in die Öffentlichkeit zu treten. „Wir wollen gern neue Mitglieder gewinnen. Das geht aber nur, wenn wir unsere Philosophie nach außen erklären“, so der Vorsitzende Rainer Zuchold. „Dazu gehört auch, unsere Geschichte bekannt zu machen.“ Im ersten Teil der Vortragsreihe gab Bruder Werner Blum einen Einblick in die Wurzeln des Druidentums. Der direkte Vergleich mit den Pythagoreern (Anhänger des Philosophen und Mathematikers Pythagoras) und Neu-Pythagoreern gab einen klaren Eindruck von Ähnlichkeiten und Unterschieden in den Auffassungen der Druiden-Vorfahren. Spielte vor Jahrhunderten die Weitergabe von Wissen eine große Rolle in diesen Geheimbünden, sind es heute die Tugenden, die in den teilweise öffentlichen Kreisen gepflegt und bewusst gemacht werden sollen. „In unseren geschlossenen Zusammenkünften werden ausschließlich Rituale zelebriert, es ist eigentlich nichts Geheimes dabei. Es ist vielmehr die Pflege alter Traditionen und ein wichtiges Mittel für unsere Identifizierung mit unseren Überzeugungen und unserem Glauben. Früher wurden diese Runden auch zur Weitergabe von Wissen genutzt. Wissen, das die Mitglieder in der allgemeinen Gesellschaft zu intellektuell Überlegenen machte. Es wurde nie etwas niedergeschrieben, alles Wissen wurde ausschließlich mündlich weitergegeben“, so Rainer Zuchold. Auch dies hat sich heute verändert, seit Jahren werden Chroniken und Zeitschriften verbreitet.
Wer sich abseits des Arbeitsalltages mit der Philosophie der Druiden beschäftigen und seinen Horiziont erweitern möchte, ist herzlich zum zweiten Vortragsteil der Druidengeschichte eingeladen. Werner Blum hält ihn am 25. März ab 19 Uhr im Hotel Waldow.
Bereits diesen Dienstag können Interessierte dem Vortrag von Bruder Marco Kitsching über „Kräuter – Hexen – Geheimnisse“ folgen. Beginn ebenfalls 19 Uhr im Druiden-Stammhaus, Hotel Waldow. Der Eintritt ist wie immer frei.