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Parksommerträume Altdöbern - Schloss und Park in neuer Pracht - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Parksommerträume Altdöbern – Schloss und Park in neuer Pracht

27. Juli 2018 | Von | Kategorie: Region, Top-Themen |

Der Schlosspark Altdöbern verzaubert mit Kostümen, Musik und Licht.

Parksommerträume Altdöbern - Schloss und Park in neuer Pracht

In Altdöbern heißt es wie bei Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe: „Und jedermann erwartet sich ein Fest.“ | Foto: Uwe Hegewald

Altdöbern (MB/jk). Die Parksommerträume Altdöbern blicken im Jahr 2018 unter dem Motto „Ein Juwel in neuer Pracht – 300 Jahre Barockschloss Altdöbern“ auf eine der prägendsten Epochen, nicht nur für die Geschichte des Ortes, sondern für ganz Europa zurück: die Blütezeit des Barock. Altdöbern gehörte bis zur späteren Abtretung an Preußen zum Kurfürstentum Sachsen, das unter August dem Starken zur führenden Kulturmacht in Mitteldeutschland aufstieg. Zu dieser Zeit befand sich das Rittergut im Besitz des Generals Dietrich von Eickstedt, der das kurz zuvor erworbene, offenbar nicht standesgemäße Herrenhaus ab 1717 zu einem repräsentativen Barockschloss als Alterssitz um- und ausbauen ließ. Dazu wurde auch erstmals die Anlage eines prachtvollen Lustgartens veranlasst. „Es gibt einen originalen Parkplan aus dieser Zeit 1717/1718 zur barocken Umgestaltung, daher feiern wir im Zeitraum 2017 bis 2019 auch 300 Jahre Schloss.“, so Boris Aehnelt vom Amt Altdöbern. Dem Lauf der Geschichte folgend soll im Jahr 2019 das Wirken Carl Heinrich von Heinekens, dem bedeutenden Kunstsammler, Schriftsteller, Bibliothekar und Diplomat am sächsischen Hof thematisiert werden.
In diesem Jahr wird barockes Treiben mit Hof- und Edelleuten das Bild des Festes prägen. Höfische Sitten werden den Besuchern nähergebracht; historische Tänze und Gewänder können probiert werden. Ausstellungen thematisieren die Geschichte der Familie von Eickstedt sowie die Arbeit der Internationalen Jugendbauhütte, die seit 2009 in der Sanierung des Altdöberner Parks aktiv ist. Der Bau des Barockschlosses und die Anlage des Lustgartens stehen im Mittelpunkt des historisch-heiteren Stücks mit musikalischem Feuerwerk am Samstagabend auf der großen Schlosswiese. „ Darauf sind wir ganz besonders stolz, denn diese kleine „ Barockoper“ ist ein Unikat, eine Eigenproduktion nach einer Idee des Orgteams. Hans Anacker vom Staatstheater Cottbus hat diese Idee textlich und szenisch aufbereitet, spielt selbst mit. Aber der Inhalt wird noch nicht verraten“, freut sich Boris Aehnelt. Einen besonderen Zauber erhalten Schloss und Park durch Lichtinstallationen in romantischem Licht, tausende Teelichte werden wieder die Wege säumen.
Am Sonntag lädt das Familienfest der WIS-Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald Kinder und Erwachsene nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitmachen ein. Auf dem Programm des Wochenendes stehen neben einem vielfältigen Musikangebot mit Serenadenkonzert auch Führungen im Schlosspark, Fahrten mit der Tschu-Tschu-Bahn „Seeschlange“ und ein Freiluft-Gottesdienst am Sonntag. Viele weitere Aktionen laden auch die Erwachsenen zum Mitmachen ein, und wenn es heißt „Musik zu Fuß“ können irgendwo im Park, mitunter recht spontan, Musikbeiträge kleinerer Ensembles erlebt werden – Überraschungen sind dabei garantiert. Übrigens können zum Fest auch einige Innenbereiche des Schlosses besichtigt werden. Genehmigungen gibt es für den Lichthof und das Foyer, die obere Etage ist noch gesperrt.
In einer Freiluft-Ausstellung präsentiert sich der Europäische Parkverbund Lausitz, in den das Park- und Schlossensemble Altdöbern zu Beginn dieses Jahres aufgenommen wurde. „Das Miteinander hat gerade erst begonnen, es werden zum Beispiel eine bessere Öffentlichkeitsarbeit und Marketing möglich. Abstimmung über weitere Schritte bis hin zur gärtnerischen Pflege helfen, neue Projekte organisatorisch einfacher und kostengünstiger umzusetzen.“, so noch einmal Boris Aehnelt. Es wird zum Fest Präsentationen auf der Wiese neben dem Turm geben über die Mitglieder und die beteiligten Parks. Nun muss also nur noch der Wettergott mitspielen, damit der Glanz für das Fest auch „ von ganz oben“ kommt.

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