Erfolgreicher Jahresempfang in Spremberg

Auftakt zum Jubiläum.

Erfolgreicher Jahresempfang in Spremberg: Bürgermeisterin Christine Herntier zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und das breite Interesse
Gute Resonanz, intensive Gespräche und zahlreiche herzliche Begegnungen prägten den Jahresempfang der Stadt Spremberg am Mittwoch, 14. Januar. Bürgermeisterin Christine Herntier zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und das breite Interesse. Foto: FH

Spremberg (MB). Gute Resonanz, intensive Gespräche und zahlreiche herzliche Begegnungen prägten den Jahresempfang der Stadt Spremberg am Mittwoch, 14. Januar. Bürgermeisterin Christine Herntier zeigte sich erfreut über die große Beteiligung und das breite Interesse. Neben Gästen aus der Landes- und Kommunalpolitik, darunter der Lausitzbeauftragte Klaus Freytag, nahmen zahlreiche Vertreter aus Industrie, Handel, Wirtschaft und Handwerk teil. Auch aus der polnischen Partnerstadt Szprotawa war eine Delegation angereist, die die Grüße des erkrankten Bürgermeisters überbrachte. Hauptredner des offiziellen Teils war Adi Rösch, Vorstandsvorsitzender der LEAG. Er dankte der Stadt Spremberg für das langjährige Vertrauen und die enge Zusammenarbeit, insbesondere mit der ASG Spremberg GmbH. Rösch skizzierte den strukturellen Wandel am Kraftwerksstandort Schwarze Pumpe: Die bisher zentrale Rolle der Energiegewinnung aus Kohle werde schrittweise durch erneuerbare Energien ergänzt und ersetzt. In diesem Zusammenhang kündigte er mehrere gemeinsame Zukunftsprojekte an. Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Fachkräftegewinnung am neuen Ausbildungsstandort Innovatorium Lausitz. Der Abend bot neben optimistischen Zukunftsperspektiven auch Raum für den Blick zurück auf weniger erfreuliche Ereignisse der jüngeren Stadtgeschichte. Der Bürgermeister betonte die Bedeutung des Dialogs und zeigte sich zuversichtlich, dass sich in Spremberg mittlerweile vielfältige Formen des Austauschs, des Zuhörens und des Miteinanders etabliert haben.

Ein weiterer Höhepunkt war die symbolische Eröffnung des Festjahres: Vor 725 Jahren wurde Spremberg erstmals urkundlich als Stadt erwähnt – damals noch ohne den sorbischen Beinamen Grodk. Michael Apel, Geschäftsführer der Spremberger Kino- und Kultur GmbH und Moderator des Abends, gab einen Ausblick auf das umfangreiche Jubiläumsprogramm. Geplant sind unter anderem mehrere Ausstellungen, ein Tag der Ortsteile, Gesangs- und Filmwettbewerbe, ein Blasmusik-Contest, ein sorbischer Tag sowie ein Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz zum Thema „Respekt“. Wer den Überblick behalten möchte, kann ab sofort Veranstaltungsflyer und die Festschrift zur Stadtgeschichte erwerben, unter anderem in der Stadt- und Touristinformation am Markt. Dort sind auch verschiedene Werbeartikel mit dem neuen Jubiläumslogo „725 Jahre Spremberg“ erhältlich – von Flaschenöffnern und Beuteln über Kalender bis hin zu einem eigens gestalteten Skatspiel, das spätestens beim Skat-Wettbewerb am 19. September zum Einsatz kommen dürfte. Auch ein Festbier ist zum Jubiläum geplant.

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