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Förderprojekt zur Vernetzung von Lausitzer UNESCO-Stätten

Region, Top-Themen | Von | 10. März 2023

Schloss Bad Muskau

Mit dem Projekt „UNESCO 5“ werden die Lausitzer UNESCO-Stätten wie die UNESCO-Welterbestätte Pückler Park Muskau bis 2026 gefördert. Foto: Privat

Klein Kölzig (MB). Einzigartige Naturkleinode, Schlösser mit internationaler Strahlkraft, von Menschen geformte Landschaften, Siedlungsgebiet der Sorben mit eigener Sprache, Brauchtum und Kultur: In der Lausitz vereinen sich kontrastreiche Kultur- und Naturlandschaften. Ein neues Förderprojekt nimmt erstmalig die länderübergreifende Vernetzung der Lausitzer UNESCO-Stätten in den Fokus. Der Auftakt für das Projekt fand am 3. März 2023 in der Alten Ziegelei in Klein Kölzig, Gemeinde Neiße-Malxetal, statt.
Im Zeitraum von 2023 bis 2026 werden im Projekt UNESCO 5 insgesamt acht Teilprojekte umgesetzt. Unter anderem werden dabei neue Themenradtouren entwickelt, Informationsformate und Videos zu den UNESCO-Stätten erstellt und verschiedenste Bildungsangebote für Schulen, Bildungsreisende und Gästeführer konzipiert. Das Projekt wird vom Bund mit 807.240 Euro gefördert, den Eigenanteil von 10 Prozent trägt das Land Brandenburg.
In der Lausitz gibt es eine weltweit einmalige Dichte an Landschaften mit UNESCO-Status: das weitverzweigte Wasserwegenetz im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald; Seen als Zeitzeugen von Eiszeit, Bergbau- und Industriegeschichte im UNESCO-Global Geopark Muskauer Faltenbogen; eines der größten Teichgebiete Deutschlands im UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie ein Meisterwerk der Landschaftsgestaltung in der UNESCO-Welterbestätte Pückler Park Muskau.
„Mit neuen Angeboten zu Bildung, Einbindung von Partnern und einer gemeinschaftlichen Vermarktung der UNESCO-Stätten agieren die Akteurinnen und Akteure von UNESCO 5 als Teil des breitenwirksamen STARK-Projektes in der Lausitz erstmalig zusammen. Das Projekt hat das Potenzial, als Leuchtturm nicht nur regional oder national zu strahlen. Insbesondere auch auf internationaler Ebene kann sich die Lausitz mit diesem Projekt als ein hervorragendes Beispiel für langfristige und zukunftsträchtige Zusammenarbeit präsentieren.“, blickt Anja Boudon, Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg zuversichtlich auf das Projekt UNESCO 5.

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