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Forst: „Klinik hat gute Marktchance“

8. April 2016 | Von | Kategorie: Forst & Döbern |

Forst: „Klinik hat gute Marktchance“

Der Forster Hans-Ulrich Schmidt fühlt sich an seinem neuen Arbeitsplatz in der Lausitz Klinik Forst wohl. Seit dem 1. März ist er der Geschäftsführer Foto: Mathias Klinkmüller

Neuer Geschäftsführer ist begeistert von Forster Einrichtung:
Forst (mk). Seit vier Jahren ist Hans-Ulrich Schmidt, aus privaten Gründen wie er sagt, ein Forster. Seit dem 1. März arbeitet er auch hier. Der gebürtige Hesse leitet als Geschäftsführer die Geschicke der Lausitz Klinik Forst. Als gelernter Krankenpfleger und studierter Gesundheitsökonom hat er von der sprichwörtlichen Pike auf bis zum Manager viele Stationen im Krankenhaus durchlaufen.
Von der „Oberschwester“ wie er sagt, über den Pflegedienstleiter, den Verwaltungsdirektor bis zum Geschäftsführer reicht seine Erfahrung. Verwaltungsdirektor und Prokurist im Klinikum Westbrandenburg in Potsdam bleibt er trotz der neuen Aufgabe in Forst. Dass er auch gelernter Krankenpfleger ist, hilft ihm bei der Verständigung mit Ärzten und Pflegekräften, erklärt er. „Ich denke über Arbeitsabläufe anders, als jemand, der sich nur mit den Zahlen beschäftigt.“ Seine Vorgängerin Dagmar Klinke lobt er für ihre klugen Entscheidungen. Den Schritt der Forster Stadtverordnetensich an einen starken Partner anzuschließen, hält er für den richtigenWeg. Trotz der Randlage zu Polen und damit einem kleineren Einzugsgebiet an Patienten, sieht er gute Chancen für das Forster Klinikum. Aus der Not der demografischen Entwicklung soll eine Tugend erwachsen. So will sich das Forster Krankenhaus als Zentrum für Altersmedizin profilieren. Die  Geriatrie erhält ab dem 1. Mai einen neuen Facharzt.
Dass Forst dabei auch einen guten Ruf in der Geburtsmedizin hat, sieht er nicht als Widerspruch zu dieser Profilierung. „Altersmedizin und Geburtshilfe ergänzen sich“, betont er. Ein weiteres Augenmerk richtet der neue Geschäftsführer auch auf die hausärztliche Versorgung in der Region. Diese will er stärken. Bereits heute fehlen hier im Kreis drei bis vier Hausärzte. Zunehmende Veralterung heißt dabei auch, dass der Patient nicht nur zum Krankenhaus sondern auch das Krankenhaus zum Patienten kommen muss. „Wir wollen hier unseren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten“, verspricht der 49-Jährige. Er ist sich sicher, dass das Forster Krankenhaus für die Zukunft gut aufgestellt ist, solange konsequent die Leistung zum Patienten gebracht wird und es einen starken Partner an seiner Seite weiß. „Die Klinik hat eine gute Marktchance“, ist sich der Geschäftsführer sicher. Die Erfahrung aus seinem ersten Monat hier ist, dass hier nicht nur gut qualifiziertes sondern auch motiviertes Personal arbeitet, so dass es ihm selbst Spaß macht, hier arbeiten zu dürfen.
Im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum sieht er einen Kooperationspartner. Die Region braucht das CTK, erklärt er. Eine Konkurrenz sieht er nicht. „Forst hat ein begrenztes Spektrum. Aber was wir machen, wollen wir auch gut machen,“ sagt Hans-Ulrich Schmidt. Die derzeitige Situation ohne Geschäftsführer ist weder gut für das CTK und schon gar nicht für die 2300 Mitarbeiter und die Region, sagt der Forster. Er wünscht sich, dass die Stadt Cottbus hier schnell eine Lösung findet.
Auch die Forster Stadtverordneten sieht der Geschäftsführer positiv. So nimmt er hier nicht nur ein reges Interesse am Krankenhaus, sondern vor allem auch ein unterstützendes Interesse wahr. „In einem kommunalen Krankenhaus sollte dies auch so sein. Die Forster sind zu Recht stolz auf ihr Krankenhaus“, sagt der neue Leiter. Derzeit werden zwei Millionen Euro in 42 zusätzliche Betten investiert. Die Infrastruktur ist hervorragend und die Facharztquote gut, attestiert der Experte dem Krankenhaus und lobt: „Ich kann nur sagen, dass es sehr angenehm ist, solch ein Haus zu übernehmen.“




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