
Im Logistik- und Industriezentrum wird weiter investiert / Zweidrittel der Fläche ist belegt:
Forst (mk). Es tut sich was in Forst. Das merkt jeder, der von der Autobahn kommend, in die Stadt einfährt. Das Gewerbegebiet, welches unter der Bezeichnung Logistik- und Industriezentrum Lausitz (LIZ) vermarktet wird, gilt als wirtschaftlicher Hoffnungsträger der Stadt. Kleine und mittelständische Unternehmen sorgen hier für Arbeitsplätze. 50 Betriebe haben sich hier angesiedelt. 900 Arbeitsplätze gibt es so direkt vor der Haustür. Zwar nicht in Riesenschritten aber dafür stetig, geht es im Gewerbegebiet voran. Nach der Inbetriebnahme der Biogasanlage kommt es auf diesem Gelände zu einer Erweiterung, um die Produktion zu steigern. Bereits im vergangenen Jahr gab der Bürgermeister Philipp Wesemann bekannt, dass neben der Esso-Tankstelle ein kleines Logistik-Projekt in Planung ist. Was sich dahinter verbirgt, nennt er nicht. Es geht jedoch um eine Neuansiedlung. Seine Produktion erweitert hat der Hersteller für Werbetechnik Forwerk und auch die Lion Group hat in den Forster Standort investiert. Regelmäßig fahren von hier Züge zu den Häfen Norddeutschlands ab und kommen mit Containern wieder zurück. Von Forst aus gehen die Waren weiter Richtung Osteuropa. So hat sich das Gewerbegebiet auch zu einem Logistikzentrum der Region entwickelt. Zweidrittel des Gewerbegebietes sind belegt. Zufrieden gibt sich die Stadt damit jedoch nicht. So liegt noch viel Arbeit vor den Wirtschaftsförderern, um die Zahl der Arbeitsplätze nicht nur stabil zu halten, sondern weiter auszubauen. Neben dem restlichen Drittel hält die Stadt deshalb auch bereits weitere Entwicklungsflächen im Umfeld der Autobahn bereit. Bei Bedarf sollen diese Flächen als Joker gezogen werden.
Im Herbst soll es wie im Vorjahr wieder eine Logistik-Konferenz geben, teilt der Bürgermeister mit.
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