Fütterungsverbot – Nutria schädigen Bäume am Grabensystem in Schmellwitz

Cottbus (MB). Die Stadtverwaltung Cottbus weist darauf hin, dass das Füttern von Wildtieren, insbesondere der Nutrias, im Stadtgebiet verboten ist. Folgen sind jetzt auch am Grabensystem in Schmellwitz spürbar. Dort müssen am Zentrumsteich 17 Traubenkirschen und eine Birke gefällt werden. Die Bäume sind aufgrund von großflächigen Nageschäden durch Nutria im Stammfußbereich abgestorben. Dadurch ist die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben.

Durch Fütterung vermehren sich Nutrias massiv, so dass die unkontrollierte Ausbreitung gefördert wird. Andere Tierarten werden dadurch verdrängt, die Vegetation wird geschädigt und das ökologische Gleichgewicht gestört. Es sind bereits weitere Schäden im Grabensystem in Schmellwitz und im Priorgraben zu erkennen. Durch Graben von Höhlungen und Gängen kommt es zu Erosionen durch Unterspülungen.

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