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Geht nicht, gibt’s bei Autohaus Koitz nicht

23. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Cottbus |

Geht nicht, gibt’s bei Autohaus Koitz nicht

Zwei Generationen vor dem Familienbetrieb: Hans-Peter Koitz (l.) mit Sohn Uwe Koitz und dessen Frau Janet präsentieren den Citroen C 4 Aircross Foto: T. Richter-Zippack

Cottbuser Familienunternehmen besteht seit einem halben Jahrhundert:
Cottbus (trz). Respekt! Genau ein halbes Jahrhundert gibt es bereits das Autohaus Koitz. Noch immer am gleichen Standort in der Sielower Landstraße im Cottbuser Norden. Noch immer als Familienunternehmen. Und noch immer auf ganz individuelle Wünsche seiner Kunden spezialisiert. Koitz steht seit nunmehr 50 Jahren für Qualität, Kompetenz und Pünktlichkeit. Besonderes Markenzeichen: Jeder bekommt genau das Auto, das am besten zu ihm passt. Egal, ob Lederbezüge, eine Mittelkonsole inklusive Getränkedosenhalterung oder sogar ein Einbauregal für Transporter: „Geht nicht, gibt’s bei uns nicht“, sagt Uwe Koitz, der das Unternehmen in dritter Generation mit seiner Frau Janet Koitz führt. Im Familienbetrieb ist der Kunde immer König. Eine Selbstverständlichkeit, die längst nicht mehr überall selbstverständlich ist.
Am 1. Oktober 1965, einem Freitag, schlug die Geburtsstunde der Firma Koitz. Damals wie heute in der Sielower Landstraße 71. Gründer war Kfz-Experte Otto Koitz, der sein Handwerk bei der Niederlausitzer Automobil-AG (NAG) erlernt hatte. „Mein Vater wollte schon immer auf eigene Rechnung arbeiten“, erzählt Hans-Peter Koitz, der den Betrieb im Jahr 1976 von Otto Koitz übernommen hatte. In der stets privaten Firma wurden ab 1967 Trabants repariert, und zwar als Vertragswerkstatt der Zwickauer Automobilmarke. „Dabei wurden uns von staatlicher Seite immer wieder Steine in den Weg gelegt“, erinnert sich Hans-Peter Koitz. Insbesondere der nahegelegenen Stasi-Filiale war das Privatunternehmen ein Dorn im Auge. Doch trotz aller Widrigkeiten hat es die Familie geschafft, ihren Lebenstraum zu bewahren und auszubauen. Besonders dankbar ist der Unternehmer seiner Frau Christine. „Sie kümmerte sich um den Papierkrieg. Manchmal wischte sie sonntagnachmittags noch die Firma.“
Gleich mit der politischen Wende fiel die Entscheidung auf die französische Automarke Citroen. „Da hatten wir sofort ein gutes Bauchgefühl“, weiß Hans-Peter Koitz. Bis heute ist das Unternehmen den Franzosen treu geblieben. Bis 1998 stand der Ausstellungsraum, der seitdem beständig erweitert wurde und wird. Fünf Jahre später übernahm die Firma Koitz ein Groß Gaglower Autohaus. Seit 2014 wird dort die Marke Seat verkauft. Und seit nunmehr einem Jahrzehnt betätigt sich das Unternehmen im Bootsgeschäft. „Dort bieten wir einen perfekten Rundum-Service an“, sagt Uwe Koitz. Voraussichtlich im März 2016 soll in Cottbus ein Objekt extra für den Wassersport erschlossen werden. Kein Wunder, waren doch Uwe und Janet Koitz über viele Jahre als erfolgreiche Ruderer aktiv. Ach ja, Anmeldungen für die Bootsfahrschule sind ab sofort im Autohaus möglich.
Übrigens wird Sohn René Koitz die Firma mit ihren derzeit 25 Mitarbeitern, darunter drei Auszubildende, eines Tages übernehmen, dann bereits in vierter Generation. Der passionierte Techniker wird schon heute auf die Führungsaufgaben vorbereitet. Und Tochter Madlen Koitz, die sich um das Seat-Autohaus in Groß Gaglow kümmert, gilt als ausgemachte Vertriebsexpertin, der Schwiegersohn als Verkaufsprofi. Beste Voraussetzungen also für die nächsten 50 Jahre eines der traditionsreichsten Cottbuser Kfz-Unternehmen.




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