Geldeinsatz für Bahnhof, Feuerwehr und Brücken

Anregungen zum Haushalt nahm die Stadt Guben am Dienstag bei einer öffentlichen Sitzung in der Alten Färberei entgegen. Weitere Hinweise nimmt die Stadt gern entgegen. F: Stadt Guben

Stadt Guben hat den Haushalt am Dienstag präsentiert / Investiert werden 8,4 Millionen Euro

Guben (MB). Die Stadtverwaltung Guben hat am 28. Februar 2017 den aktuellen Doppelhaushalt-Entwurf 2017/2018 im Rahmen einer öffentlichen Bürgerversammlung in der Alten Färberei vorgestellt. Eine Beschlussfassung über den Doppelhaushalt wird Anfang April erwartet. Der Fachbereich II für Finanzen nimmt Hinweise der Einwohnerschaft zur Doppik gerne per E-Mail (kaemmerei@guben.de), Telefon (03561/6871-1201) oder persönlich in der Gasstraße 4 entgegen, betont Gubens Kämmerer Björn Konetzke. Alle Interessierten können den Doppelhaushalt-Entwurf sowie einen übersichtlichen Taschenhaushalt mit geplanten Investitionen über die Startseite der Stadt Guben www.guben.de digital abrufen. Gebundene Printexemplare des rund 200 Seiten umfassenden Zahlenwerks sind zudem im ServiceCenter des Gubener Rathauses hinterlegt und können zu den bekannten Öffnungszeiten eingesehen werden.
Im Jahr 2017 wird unter dem Strich planmäßig mit einem Minus von rund 2,1 Millionen Euro gerechnet, im folgenden Haushaltsjahr verringern sich die roten Zahlen auf etwa 770.000 Euro. Hintergrund für das Defizit im aktuellen Haushaltsjahr sind steigende Kosten in nahezu allen Bereichen, wie beispielsweise die Kreisumlage oder ans Tarifrecht gekoppelte Personalkosten. „Nichtsdestotrotz wird die Stadt Guben auch 2017 und 2018 kräftig investieren“, sagt Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro.
Insgesamt wird mit dem Doppelhaushalt ein Investitionsprogramm von rund 8,4 Millionen Euro aufgelegt. Über einen vollumfänglichen Einsatz von Fördermitteln (ca. 85 Prozent) werden so unter anderem das grenzübergreifende Projekt zur Umgestaltung des Gubener Bahnhofsumfelds, die Anschaffung eines neunen Feuerwehrfahrzeugs oder die Sanierung mehrerer Brückenbauwerke und
Kitas im Stadtgebiet bis Ende 2018 gestemmt.