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Kapelle soll als Skelett auferstehen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Kapelle soll als Skelett auferstehen

21. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

Kapelle soll als Skelett auferstehen

So könnte das Kirchen-Skelett mal aussehen. In Deutschland gibt es bereits ähnliche Beispiele, so die Klosterkirche Ihlow in Ostfriesland Repro: Frank Meisel

Spremberger Laga-Verein wirbt für Georgenberg-Projekt / Fördergeld

Spremberg (trz). Der Traum vieler Spremberger könnte in den kommenden Jahren wahr werden. Nämlich die Wiederauferstehung der Georgenbergkapelle. Denn der Laga-Verein trägt sich mit dem Gedanken, das Gotteshaus neu zu errichten. Zumindest als Skelett aus Metall, wie Vereinschef Frank Meisel erklärt. Darüber hinaus sollen die Fundamente des Anfang der 1970er-Jahre abgerissenen Gebäudes wieder hergestellt werden, ebenso die beiden Säulen des alten Georgenberg-Friedhofes, allerdings ohne Tor.

Neue Fördergelder

Klar ist, dass dieses ehrgeizige Projekt eine ganze Menge Geld kosten dürfte. Allerdings haben sich neuerdings ungeahnte Fördermöglichkeiten auf Bundesebene aufgetan, wie Meisel sagt. Der dennoch erforderliche Eigenanteil seitens des Laga-Vereins könne bis ca. 2019/2020 mittels Sponsoren aufgebracht werden.
Die Zeit sei allerdings sehr knapp. Denn bis spätestens Ende Oktober dieses Jahres müsse der entsprechende Fördermittelantrag vollendet sein, mahnt Frank Meisel zur Eile. Daher solle jetzt die Stadt als Eigentümerin der künftigen Baufläche grünes Licht für das Vorhaben geben. Die Kommune brauche kein eigenes Geld dafür aufzubringen.

Erlebnispark

Meisels Stadtverordneten-Kollege Jens-Uwe Winkler (Vereinigte Wählergruppen) ist von diesem Projekt begeistert: „Es wäre ein wichtiger Schritt zu unserem avisierten Erlebnispark.“ Peter Reininger (CDU), ebenfalls Spremberger Abgeordneter, sagt, dass die Stadt auf den Laga-Verein stolz sein könne. „Die Truppe hat ja bereits für den Wiederaufbau des Sängerpavillons und des Brunnens gesorgt.“
Anderer Meinung ist dagegen Klaus Grüneberg (SPD): „Auch wenn die Stadt finanziell außen vor ist, sind es dennoch Steuermittel, die in die Kapelle fließen.“




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