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Ruhland: Gleich zwei Countdowns laufen

7. April 2017 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland |

Ruhland freut sich auf das Ostersingen und auf seinen runden Geburtstag

Ruhland (trz). 2017 ist das Jahr der Ruhlander. Schließlich jährt sich die urkundliche Ersterwähnung des Städtchens an der Schwarzen Elster zum bereits 700. Mal. Das Jubiläum soll im Mai gebührend gefeiert werden. Der Countdown läuft. Keine sechs Wochen sind es mehr, bis am 19. Mai die dreitägige Party eröffnet wird. Die Besucher dürfen sich auf mehrere Höhepunkte freuen. So soll sich Ruhland in ein Mittelalterstädtchen verwandeln. „Auf ihrem Weg durch unsere Gassen begegnen Besucher den Gauklern, Feuerspuckern und Landsknechten“, versprechen die Organisatoren vom Verein „Wir für Ruhland“. Die große Festbühne wird auf dem Markt platziert. Als Stargast konnte Sänger Oliver Frank gewonnen werden. Sein Auftritt ist auf Sonnabend, 20. Mai, 20 Uhr, datiert.
Darüber hinaus läuft in Ruhland ein zweiter Countdown. Der ist wesentlich kürzer als derjenige zur 700-Jahr-Feier. Konkret geht es um das mittlerweile 21. Ostersingen am Brunnen auf dem Markt. Diese Veranstaltung findet am Nachmittag des Karsamstags, 15. April, statt. Präsentiert werden unter anderem Frühlingslieder. Diese tragen der Gemischte Chor des Elsterstädtchens sowie der Männergesangsverein Weixdorf-Lausa aus der Nähe von Dresden vor.

Ranke flechten

Im Vorfeld wird die wunderschöne Ranke, die den Brunnen verziert, geflochten. Und zwar in echter Handarbeit, wie Bürgermeister Uwe Kminikowski betont. Immergrüne Zweige von Lebensbaum, Fichte, Eibe und Buchsbaum binden geschickte Hände kunstvoll und mit viel Liebe mit Bindedraht um ein Seil. Hängt die Ranke am Brunnen, wird sie noch mit Ostereiern drapiert. Allerdings aus Plaste, denn die echten würden den scheinbar unvermeidlichen Schabernack eher übel nehmen.

Aus Franken

Vor 21 Jahren hatte die ehemalige Chorsängerin Angelika Meyer die Ranken-Idee aus dem Fränkischen mitgebracht. Gesagt, getan, die Ruhlander gehörten in der Lausitz mit zu den ersten, die eine solche Ranke ihr Eigen nannten.
Neben all der Feierei wird in Ruhland natürlich auch ordentlich rangeklotzt. Die Arbeiten am Bahnhof gehen nach Angaben von Bürgermeister Kminikowski zügig voran. Die Höhe der Bahnhofsbrücken über die Landstraße nach Bernsdorf wird angehoben. Zudem erfolgt die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Darüber hinaus erfolgt gerade eine Beschilderung der besonderen Gebäude im Ruhlander Sanierungsgebiet. Die derzeit noch laufende Innenstadtsanierung soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Im Stadtteil Arnsdorf erfolgt das Aufbringen einer neuen Deckschicht auf die Ortsdurchfahrt. Zuvor muss natürlich ihre Vorgängerin abgefräst werden.
Also viel los in Ruhland. Darüber hinaus gibt es im Elsterstädtchen zahlreiche Händler, die mit interessanten Angeboten aufwarten. Ebenso ein idyllisches Stadtbild. Fahren Sie mal hin, es lohnt sich!




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