
Foto: T. Richter-Z.
Verschwiegener Landschaftspark ist ein absoluter Geheimtipp.
Reuthen (trz). Was kann alles blühen? An erster Stelle natürlich Pflanzen. Bisweilen auch Salpeter auf Mauerwerk. Aber ein Teich? Wer dieses Wunder mit eigenen Augen sehen will, sollte sich in diesen Wochen in den Reuthener Landschaftspark begeben. Dort steht der Parkteich in voller Blüte. Natürlich nicht das Wasser, dafür aber die unzähligen weißen und rosafarbenen Seerosen. Hinzu gesellt sich ein gelber Saum aus Schwertlilien. Und direkt auf einer Insel sowie an den Ufern präsentieren sich viele Rhododendren- und Azaleensträucher in schönster Blütenpracht.
Das Beste daran ist: Man hat den rund 38 Hektar großen Landschaftspark weitestgehend für sich allein. Auf einer angrenzenden Wiese trifft sich dann und wann die Dorfjugend zum Bolzen, hin und wieder lädt der Reiterhof zu einer Veranstaltung ein. Aber sonst herrscht himmlische Ruhe. Kein Wunder, liegen Reuthen und sein Park fernab großer Straßen, eingerahmt in den Muskauer Faltenbogen. Östlich des Dorfes befinden sich dessen höchste Erhebungen, so der von der Bundeswehr genutzte Hohe Berg mit 184 Metern und der Brandberg (175 Meter) mit dem charakteristischen Feuerwachtturm. Im Reuthener Park dominieren uralte Laub- und Nadelbäume. Hier und dort finden sich verwunschen wirkende Plastiken. Das Mausoleum existiert dagegen nicht mehr, der Standort ist ohnehin nur mit detaillierter Ortskenntnis erreichbar. Vom Park führt ein Weg ins Moor.








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