Guben (MB). Das Stadt- und Industriemuseum Guben lädt am 21.9. i.R. der Museumsnächte des Landkreises zu einem besonderen Erlebnis ein. Unter dem Titel „Künstlerischer Blick in die Vergangenheit“ erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, das die Geschichte und Kultur der Region, insbesondere der Stadt Guben lebendig werden lässt. Ein Highlight des Tages ist die Eröffnung der Sonderausstellung „Josef Witt – Querschnitt eines Lebenswerkes“, die in Kooperation mit Lydia Iona Schwarz und Andreas Eckert entstanden ist. Die Ausstellung widmet sich dem Leben und Werk des Gubener Heimatmalers Josef Witt und zeigt eine Vielzahl von Ölgemälden, Dokumenten und Fotos, die das künstlerische Schaffen des bekannten Malers dokumentieren.
Das Programm beginnt um 14 Uhr mit der Öffnung des Museums, inklusive eines Rundgangs durch die Dauerausstellung und der Filmvorführung „Wie ein Hut entsteht“, der die Geschichte eines Lausitzer Traditionsbetriebs – der Hutfabrik von Carl Gottlob Wilke, des Erfinders vom witterungsbeständigen Wollfilzhut und seiner Nachfahren – erzählt. Zudem wird der Dokumentationsfilm „Stadtgeschichte“ gezeigt, der anlässlich des 790. Stadtgeburtstags von Guben erstellt wurde. Um 14.45 Uhr erfolgt die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung. Im Anschluss, ab 15 Uhr, bietet eine erste Führung Einblicke in das Leben und Wirken des Künstlers Josef Witt. Gegen 16.15 Uhr startet eine amerikanische Auktion eines seiner Werke, deren Erlös wohltätigen Zwecken zugutekommt.
Für Kunstliebhaber wird es außerdem einen Ausstellungskatalog geben, der käuflich erworben werden kann. Der Tag wird musikalisch begleitet und kulinarisch umrahmt mit regionalen Speisen, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Der Sonder-Eintritt beträgt 1,50 Euro pro Person.
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