Kaum noch Barrieren im „Willmersdorfer Hof“

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Von der Dorfseite ist der Anbau für die sonnigen Zimmer deutlich, von der Front ist er – bis auf die große Terrasse im 3. OG – fast nicht zu erkennen. Ein neuer Aufzug verbindet drei Etagen und macht das gesamte Hotel auch für Menschen mit Handicaps und für junge Eltern attraktiv | Foto: J. Ha.

Anbau sorgt für neue Räume und barrierearmen Zugang / Diesen Sonntag Schautag im ganzen Haus
Bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter / Mehr Gäste mit Hadicaps im Restaurant erwartet
Willmersdorf (ha). Viel Geschick und Rücksicht haben die Handwerker bewiesen, die von Mai 2013 bis kurz vor der Weihnachtszeit dem „Willmersdorfer Hof“ einen freundlichen Anbau bescherten. „Mit dem Anbau haben wir dem gesamten Haus einen stufenfreien Zugang gegeben“, erklärt Hotelleiterin Elke Merschink. Gleichzeitig sind vier Zimmer und eine Suite entstanden, so dass sie bei geballten Nachfragen flexibler reagieren kann. 28 Zimmer, eine Suite und eine Ferienwohnung für bis zu neun Personen kann Elke Merschink nun vergeben. „Wir wollten aber vor allem auf die steigenden Bedürfnisse unserer Gäste reagieren, denn immer mehr Menschen sind auf Gehhilfen angewiesen. Sie können nun das Restaurant, den Biergarten und die Zimmer bequem erreichen“, argumentiert Lothar Wenke, der Inhaber des Hotels, der gemeinsam mit Elke Merschink sämtliche Ausstattungen und Materialien sorgfältig aussuchte. „Dadurch, dass das Restaurant nun barrierefrei erreichbar ist und wir im Erdgeschoss auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut haben, erwarten wir in Zukunft mehr Gäste mit Handicaps“, so Elke Merschink.
Schon zum Richtfest kamen viele Willmersdorfer. An diesem Sonntag von 12 bis 16 Uhr können sich interessierte Besucher die neu entstandenen Räume
genau ansehen. Dazu gehören auch Wirtschaftsräume und ein Büro für die Mitarbeiter. „Durch die Neustrukturierung konnten wir die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter verbessern“, so die Hotelleiterin. „Durch den Fahrstuhlbau konnten wir unsere Mitarbeiter beim Transport der Wäsche entlasten. Über eine Laderampe ist das neue Wäschelager leichter erreichbar. Danach kann die Wäsche per Wäschewagen über den Fahrstuhl auf den Etagen verteilt werden“, schildert sie den durchdachten Anbau.