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Senftenberg: Kooperation soll Schwalben schützen

Senftenberg & Seenland | Von | 22. April 2016

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Unzählige Schwalben-Nester befinden sich mittlerweile am Rostigen Nagel Foto: T. Richter-Zippack

Rostiger Nagel: kein Widerspruch zwischen Naturschutz und Tourismus:
Senftenberg (trz). Was für ein Naturschauspiel: Mehrere 100 Paare Mehlschwalben sind am Rostigen Nagel, dem Wahrzeichen des Lausitzer Seenlandes, zuhause. Bald werden die Vögel aus ihren Winterquartieren zurückkehren und ihre Nester wieder in Besitz nehmen. Die Vögel haben die komplette Konstruktion besiedelt, Nest befindet sich an Nest.
Inzwischen, so sagt Dezernentin Grit Klug vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz, kämen längst nicht nur Gäste wegen der Aussicht vom Turm, sondern ebenso wegen der vielen Schwalben. Daher werde nunmehr eine Kooperation mit dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB) angestrebt, der das Bauwerk bewirtschaftet. Ziel sei, Tourismus und Naturschutz in Einklang zu bringen. Denn zweifelsohne hinterlassen die Vögel am Bauwerk und hin und wieder auch an den Gästen nicht wenig Schmutz. An manchen Stellen kann man das Geländer wegen der Kotreste kaum  mehr anfassen. Dies sei ein unhaltbarer Zustand. Laut LSB sollen an den Unterseiten der Treppen Stahlbleche die Vögel vom Brüten abhalten. Aus diesem Grund ist der Turm auch bis Anfang Mai für Besucher gesperrt.



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