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Corona-Krise: Land will Klein- und mittleren Unternehmen schnell helfen

Region | Von | 27. März 2020

Seit Mitte der Woche über die ILB beantragbar: Zuschüsse zwischen 5.000 und 60.000 Euro möglich / Mittel aus dem „Rettungsschirm“.

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Wirtschaftsminister Prof. Jörg Steinbach letzten Freitag in Potsdam: „Wir setzen alles daran, den von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffenen Firmen schnell zu helfen. Wir wollen dazu beitragen, Insolvenzen infolge der Corona-Krise zu vermeiden. | Foto: CGA-Archiv/hnr.

Potsdam/Cottbus (MB) Bereits Ende letzter Woche hat die Landesregierung ein Sofortprogramm aufgelegt, das Unternehmen sowie Freiberuflern helfen soll, Liquiditätsengpässe zu beherrschen. Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erklärten das Programm in Potsdam. Es hat zwei Bestandteile: Zum einen sollen Unternehmen unbürokratisch 5.000 bis 60.000 Euro erhalten können. Die Soforthilfen sind Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
Zum anderen wird das bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm („KoSta“) zur Gewährung von Liquiditätshilfen kurzfristig aufgestockt. Beide Programmteile sollen unbürokratisch und kurzfristig zum Tragen kommen.

Corona Hilfen BB

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach: „In Brandenburg bilden die kleinen und mittleren Unternehmen die Substanz unserer Wirtschaft. Wir wissen, dass gerade dieser Teil engagierter Unternehmen oft nur über sehr dünnes finanzielles Polster verfügt. Wir setzen alles daran, den Firmen schnell zu helfen. Mit diesen Soforthilfen sollen Insolvenzen vermieden werden“
„Die Folgen der Corona-Pandemie haben sehr schwerwiegende Auswirkungen auf Betriebe und Selbstständige“, schätzt Finanzministerin Katrin Lange ein. „Unser Land ergreift daher Maßnahmen zur direkten finanziellen Hilfe für Betroffene. Hier geht es nicht um Darlehen, sondern um echte Zuschüsse.“ Der Haushaltsausschuss des Landtages hatte bereits in einem ersten Schritt außerplanmäßigen Ausgaben von 7,5 Mio. Euro zugestimmt, um schnell mit den Hilfsmaßnahmen beginnen zu können.
Die Soforthilfe wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen kurzfristig auf das Konto der Leistungsempfänger überwiesen. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe seit Wochenmitte gestellt werden. Der Kontakt lautet Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Tel: 0331 – 660 2211
E-Mail: beratung@ilb.de
Am Mittwoch freute sich die Finanzministerin: „Unsere Investitionsbank hat das Programm innerhalb von nur sechs Tagen umgesetzt. Eine starke Leistung.“ Für das Programm stehen derzeit die bereits bewilligten 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das erweitert sich mit Beschluss des Nachtragshaushaltes am 1. April. Dann fließen dem Programm weitere Mittel aus dem voraussichtlich eine Milliarde Euro umfassenden Rettungsschirm des Landes zu. Lange: „Wir ziehen in der Krise alle Register.“

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