„Laufende Spenden“ für den Großräschener Verein

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Fitness-Experte Stephan Huber (l.) vom Gesundheitsstudio Alter Bahnhof und Marathonläufer Frank Kochan, hier noch im Oster-Outfit – sammeln laufend Spenden für den Großräschener Verein JC 94 e.V. | Foto: privat

Frank Kochan und Stephan Huber unterstützen auf kreativ-sportliche Weise ein Jugendprojekt
Großräschen (MB). Für einen guten Zweck sind der Großräschener Marathonläufer Frank Kochan und Stephan Huber vom Gesundheitsstudio „Alter Bahnhof“ in diesem Jahr in Bewegung.
Die beiden Sportbegeisterten haben sich zusammengeschlossen und eine gemeinsame Spendenaktion unter dem Titel „Gesundheitsstudio Alter Bahnhof spendet laufend“ auf die Beine gestellt. Für jeden Wettkampfkilometer, den Marathonmann Frank Kochan 2014 absolviert, spendet Stephan Huber einen Euro. Am Ende dieses Jahres soll das Geld dem  JC 94 e.V. im Jugendhaus „Alte Post“ in Großräschen zu gute kommen. Der Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche und
leistet Sozialarbeit an Schulen. „Ich finde es wichtig, engagierte Sportler aus der Region zu unterstützen und freue mich, wenn wir mit unserer Spende einem Verein vor Ort helfen können“, erklärt der Inhaber des Gesundheitsstudios. Das sieht Frank Kochan ähnlich: „Wenn wir helfen können, ist das eine tolle Sache.“
Der Großräschener läuft aus Leidenschaft und geht in diesem Jahr in seine sechste Wettkampfsaison. Im Jahr 2009 ist er erstmals beim Berlin-Marathon mitgelaufen und seither geht Frank Kochan bei zahlreichen Sport-Veranstaltungen an den Start.
In diesem Jahr war der 52-Jährige unter anderem schon beim Lauf durch die Buck‘sche Schweiz und dem Airport-Run in Berlin dabei. Außerdem
standen und stehen noch Ereignisse wie der Spreewald-Marathon, der Marathon in Frankfurt/Main,  die Lausitz 100 und der Schleifer Läufertag in seinem Terminkalender.
„Ich laufe am liebsten Halbmarathon“, sagt Frank Kochan. Bisher liegt seine Bestzeit für die Strecke über rund 21 Kilometer bei einer Stunde und 37 Minuten. In diesem Jahr will der Großräschener diese Zeit knacken und die Distanz in nur 1:35 Stunden laufen.
Um dafür in Form zu bleiben, trainiert der Sportler fleißig: Viermal pro Woche geht es entweder zum Training an die frische Luft oder aufs Laufband. „Ich habe einfach Spaß an der Bewegung“, sagt der 52-Jährige, der als Vorarbeiter bei einer Gerüstbaufirma beschäftigt ist. Mit dem Ziel, so viele Wettkampf-Kilometer wie möglich zu absolvieren und damit laufend Spenden zu sammeln, will Frank Kochan in diesem Jahr bei besonders vielen Laufveranstaltungen starten. Ein tolles Projekt!