Likörfabrik in Forst fehlt der Strom

Investor der Tuchfabrik Pürschel tritt seit sechs Monaten auf der Stelle:
Forst (mk). Der Zeitplan des Leipziger Investors, der die einstige Tuchfabrik Pürschel am Kreishaus in die „Likör- und Spirituosenfabrik Forst“ verwandeln möchte, musste so richtig verschoben werden, erklärt Georg Hofmann, der Planungsberater des Investors. So konnte nicht mit der Sanierung begonnen werden, da es sowohl am Wasser- als auch am Stromanschluss fehlte, erklärt der Berater. Seit Dezember liegt zumindest Wasser an. Strom fehle aber weiterhin. Wenn der Strom im Februar kommen sollte, kann die Sanierung des Haupthauses sofort beginnen, um noch in diesem Jahr eine erste kleinere Produktlinie in Forst zu produzieren.
Bislang hat der Investor das Gelände wieder begehbar gemacht. So galt es Bäume zu entfernen und auch zahlreiche Container mit Müll wurden abtransportiert. „Auf dem Hofpflaster lag ein halber Meter Erde“, beschreibt Georg Hofmann den Arbeitsaufwand. Auch Gebäudesicherungsmaßnahmen wurden vorgenommen.
Nach der Haupthaussanierung soll aber kein Stillstand erfolgen. Der Plan sieht vor, innerhalb von drei Jahren das gesamte Fabrikgelände saniert zu haben.


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