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Mario Wanke: Zukunftsdenken muss einkehren - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Mario Wanke: Zukunftsdenken muss einkehren

Mario Wanke: Zukunftsdenken muss einkehren
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Mario Wanke: Zukunftsdenken muss einkehren

20. Mai 2016 | Von | Kategorie: Guben |

Mario Wanke: Zukunftsdenken muss einkehren

Mario Wanke ist seit zwölf Jahren in der Sicherheitsbranche. Der 42-Jährige sieht durchaus Parallelen zwischen seinem Beruf und dem Bürgermeisteramt. „Bei beiden zählen gute Menschenkenntnis und die Fähigkeit schwierige Situationen abzuwägen und zu handeln Foto: ysr

Nachgefragt, heute: Bürgermeisterkandidat Mario Wanke
Sicherheit für Bürger und Unternehmer als erklärtes Ziel:
Im Leben von Mario Wanke spielt Sicherheit eine wichtige Rolle, nicht nur in beruflicher Hinsicht. Der dreifache Familienvater fühlt sich wohl in der Neißestadt, möchte dass es den Gubenern auch so geht. Wie der Bürgermeisterkandidat das schaffen will hier im Interview.
Sie sind mit der jüngste Kandidat im Rennen um das Bürgermeisteramt. Wie sind Sie dazu gekommen, sich zur Wahl zu stellen?
Ehrlich gesagt liegt der Ursprung schon einige Jahre zurück. Durch meine langjährige Mitgliedschaft im Schützenverein hatte ich früh regelmäßig Kontakt mit Altbürgermeister Gottfried Hein. Nicht alles was er gesagt hat, hat er umgesetzt. Das hat mich geärgert. Für mich war damals schon klar: Ich würde es anders machen. Als es hieß, ein neuer Bürgermeister steht zur Wahl war meine Entscheidung schnell getroffen.
Für die Bestätigung der Kandidatur benötigte jeder mehr als 50 Unterschriften von Gubener Bürgern.
Ich habe viel Zustimmung in meiner Nachbarschaft gefunden. Habe in den ersten Gesprächen festgestellt, dass viele unzufrieden sind.
Bestätigung für Sie, dass es richtig ist, sich zur Wahl zu stellen?
Ja schon. Ich will mich für die Belange der Gubener einsetzen.
Haben Sie auf Ihre Kandidatur Reaktionen erhalten?
Ich werde inzwischen tatsächlich regelmäßig angesprochen, ob beim Einkaufen oder in der Stadt. Der Zuspruch macht Mut, weiterzumachen.
Das Amt des Bürgermeisters wäre absolutes Neuland. Gibt es Aspekte aus Ihrem jetzigen Job, die Ihnen dabei helfen können?
Durch meinen Job bin ich viel unterwegs, habe mit Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Schichten zu tun. Ich brauche dazu eine gute Menschenkenntnis. Ich muss schnell  abwägen, was wichtig ist und wie ich angemessen reagiere.
Welche Ziele haben Sie sich im Falle eines Sieges gesetzt?
Sicherheit, sowohl die physisch wahrgenommene wie die wirtschaftliche sind für mich das absolute A und O. Das Zukunftsdenken muss wieder in die Stadt einkehren. Wir müssen uns bewusst machen, dass die Kinder unsere Zukunft sind und dürfen nicht zulassen, dass potenzielle Fachkräfte wegziehen.
Dazu bedarf es auch entsprechender Angebote.
Das ist richtig. Leider sind viele Entscheidungen fremdgesteuert. So auch jene, die beispielsweise die Bildung betreffen. Sie liegen in den Händen des Landkreises. Hier muss es Gespräche und Verhandlungen geben.
Welchen Handlungsbedarf sehen Sie mit Blick auf die Wirtschaft der Neißestadt?
Aus meiner Sicht wird der Mittelstand verheizt. Diese Unternehmer zahlen für alles. Zudem halte ich mehr Zusammenarbeit für sinnvoll. Geld aus der Region sollte auch hier eingesetzt werden. Dafür dürfen wir nicht immer nach dem günstigsten Angebot Ausschau halten.
Was unterscheidet Sie von den anderen Kandidaten?
Ich bin parteilos, unterliege damit keinen Vorgaben. Ich bin für alle da. Ich denke, in einer Partei zu sein und zeitgleich unabhängig und bürgernah, kann nicht funktionieren.
Sie sind junger Familienvater. Das Bürgermeisteramt würde viel Zeit in Anspruch nehmen.
Vor dem Mehrzeitaufwand habe ich keine Angst. Auch jetzt bin ich für meine Arbeit viel und in Schichten unterwegs.
Wenn Sie dann doch mal Zeit haben, wie nutzen Sie diese?
Ich nutze jede freie Minute mit meiner Familie. Das ist die schönste und wichtigste Zeit.
Wo sind Sie in nächster Zeit anzutreffen?
Der nächste offizielle Termin ist die Gesprächsrunde mit allen Kandidaten am 8. Juni in der Alten Färberei.

Vielen Dank und viel Erfolg.
Das Gespräch führte
Y. Simon-Redlich




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