Festliche Matinee und Preisverleihung im Großen Haus des Theaters.
Cottbus (MB). Die Geschichte der Max Grünebaum-Stiftung ist ein beeindruckendes Zeugnis der Versöhnung, die damit verbundene alljährliche feierliche Verleihung der Max-Grünebaum-Preise ein emotionaler Höhepunkt im kulturellen und wissenschaftlichen Leben der Stadt Cottbus.
Max Grünebaum (1851−1925), Tuchfabrikant und Ehrenbürger der Stadt, Förderer von Kunst und Wissenschaft, wurde in der Zeit des Dritten Reiches aus Deutschland vertrieben. Nach der Wiedervereinigung gründeten die Nachkommen Max Grünebaums die nach ihrem Großvater benannte Stiftung. In diesem Jahr jährt sich der Todestag von Max Grünebaum zum 100. Mal.
An diesem Sonntag, 9. November, 11 Uhr, zeichnet die Stiftung im Großen Haus am Schillerplatz ganz im Sinne ihres Namensgebers zum 29. Mal herausragende Künstler des Staatstheater Cottbus und Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) aus. Die Stiftung setzt damit einmal mehr ein Zeichen für Verständigung und Wertschätzung. Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung wird außerdem ein neues, durch die Stiftung unterstütztes Projekt vorgestellt.
Die Veranstaltung eröffnen die Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg Prof. Dr. Gesine Grande, Vorsitzende des Kuratoriums der Max Grünebaum-Stiftung sowie die Mitglieder des Kuratoriums Hasko Weber, Intendant des Staatstheater Cottbus, und Tobias Schick, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus. Unter anderem ist die Sängerin Rahel Brede als Preisträgerin des vergangenen Jahres mit einem künstlerischen Beitrag zu erleben. Der Eintritt zum festlichen Programm der Preisverleihung ist frei.
Weitere Beiträge aus Cottbus und Umgebung finden Sie hier!







Schreibe einen Kommentar