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Mit Mut zum Silberjubiläum: Kfz-Instandsetzung H. J. Mudring - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Mit Mut zum Silberjubiläum: Kfz-Instandsetzung H. J. Mudring

11. März 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

Mit Mut zum Silberjubiläum: Kfz-Instandsetzung H. J. Mudring

Ein eingespieltes Team sind die Firmeninhaberin Petra Mudring und ihr Kfz-Schlosser Olaf Heinemann. In Spremberg begehen die beiden in diesem Jahr das 25. Firmenjubiläum Foto: M.K.

Spremberger Kfz-Instandsetzung H. J. Mudring trotzte schwierigen Zeiten:
Spremberg (mk). Eine Frau der Tat ist Petra Mudring aus Spremberg. Dies muss sie auch sein. Als ihr Mann im Jahr 2005 unerwartet verstarb, stand sie vor der großen Frage, was aus dem von ihm  im Jahr 1991 gegründeten Familienbetrieb wird. Hans-Joachim Mudring hatte nach der Wende den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
Auf dem Hof der Familie begann alles in einer kleinen Werkstatt. Kfz-Instandsetzung war nach der Wende gefragt. Die Werkstatt wurde von den Kunden gut angenommen und somit stieg Ehefrau Petra Mudring mit in das Unternehmen ein und übernahm die Buchführung. Mit der kleinen Werkstatt war dieser Zulauf nicht mehr zu stemmen.Mühevoll wurde das Nachbargrundstück urbar gemacht. Im Jahr 2000 ging die neue große Halle feierlich in Betrieb – ein Höhepunkt in der nunmehr
25 Jahre währenden Firmengeschichte.
Mitarbeiter der ersten Stunde ist Olaf Heinemann.  Als sein Chef verstarb, war er sich mit Petra Mudring einig, das Aufgebaute im Sinne des Firmengründers Hans Joachim Mudring fortzuführen. Da die Firma nun ohne Meister war, musste der Kfz-Schlosser zusätzlich eine kaufmännische Ausbildung absolvieren. Auch Petra Mudring zeigte keine Berührungsängste zu helfen, wo eine dritte und vierte Hand von Nöten ist. Das Einsetzen einer Frontscheibe ist hier nur ein Beispiel. Gemeinsam führten die beiden die Firma zum 25-jährigen Jubiläum in diesem Jahr.
Erfolgreich in Frauenhand, teilt die Handwerkskammer Cottbus mit, sind 21,2 Prozent der im Kammerbezirk eingetragenen  Unternehmen. 1674 Firmen der Region werden somit von Frauen geführt. Und das auch in männerdominierten Berufen: Maurer- und Betonbauer (12), Maler- und Lackierer (22),  Kraftfahrzeugtechniker (41) und Augenoptiker (21), Gebäudereiniger (84), Bäcker (24).




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