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Mit Solar und „Dachs“ Geld sparen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Mit Solar und „Dachs“ Geld sparen

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Mit Solar und „Dachs“ Geld sparen

2. April 2014 | Von | Kategorie: Bauen & Leben, Senftenberg & Seenland |

Mit Solar und „Dachs“ Geld sparen

Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister Lutz Korbin vom K&K-Meisterservice Schipkau (r.) bespricht mit Clubhausbesitzer Andreas Kiesel (l.) die Ergebnisse der Inspektion des neuen Blockheizkraftwerkes | Foto: M.S.

Kraft-Wärme-Kopplung für günstigen Strom und Wärme nutzen
Annahütte (MB). Um steigenden Energiepreisen entgegen zu wirken, hat sich der Gastronom Andreas Kiesel vom Clubhaus in Annahütte bewusst für eine Solaranlage auf dem Dach und ein Blockheizkraftwerk im Keller entschieden. „Seit gut drei Jahren habe ich mich mit dieser Thematik befasst. Die hohen Investitionskosten von rund 50 000 Euro haben sich letztlich ausgezahlt. Mehr kann man nicht tun. Es ist auf Dauer das Beste, was es gibt“, resümiert der Annahütter. Von den Einsparungen dieser Investition profitieren letztendlich auch die Mieter in den Wohnungen über der Gaststätte. „Durch den zusätzlichen Einbau des kleinen Blockheizkraftwerkes im Keller konnten wir die Nebenkosten unserer Mieter senken. Rund zwei Abschläge im Jahr sparen sie nun ein“, verriet der 42-jährige Unternehmer, der insgesamt 1 600 Quadratmeter Wohnfläche zu heizen hat.
Das Blockheizkraftwerk, das lediglich den gleichen Platz einer alten Ölanlage benötigt, hat Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister Lutz Korbin vom K&K-Meisterservice Schipkau im Keller des alten Clubhausgemäuers eingebaut. Das Mini-Kraftwerk arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und weist deshalb äußerst gute Wirkungsgrade auf. „Ein mit Flüssiggas betriebener Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der elektrische Energie erzeugt. Sie wird im Haus selbst genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist. Das bei diesem Prozess entstandene Abfallprodukt Wärme wird für die Beheizung des Gebäudes genutzt“, erklärt Lutz Korbin, der bisher mehr als 25 solcher eingebaut hat.
Die sogenannte „Dachsanlage“ mit einer Leistung von 5,5 Kilowatt elektrisch und 12,5 Kilowatt thermisch rechnet sich schon ab einem Wärme- und Strombedarf von 3 500 Betriebsstunden. „Die erforderliche Anlage, von denen es drei verschiedene Größen gibt, wird vorher rechnerisch ermittelt. Innerhalb von sechs Jahren hat sie ihr Geld eingespielt. Pro Betriebsstunde kann man mit rund einen Euro rechnen“, so der 53-jährige Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister, der seit sieben Jahren Dachs-Anlagen einbaut.
Durch eine 2 200 Euro Sofortförderung und eine zehnjährige staatlich garantierte Förderung von 5,41Cent pro Kilowattstunde nach dem EEG-Gesetz steigt die Nachfrage nach einer alternativen Stromerzeugung.




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