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„Naturschutz ist Lebensaufgabe“

15. April 2016 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland |

„Naturschutz ist  Lebensaufgabe“

Während des NABU-Jubiläums wurden mehrere Mitglieder für ihr langjähriges Engagement durch Regionalverbandschef Karl-Heinz Marschka geehrt. Dazu gehörte auch der Meuroer „Schwalbenvater“ Rudi Pohland Foto: T. Richter-Zippack

NABU-Regionalverband Senftenberg besteht seit 25 Jahren / Gremium braucht jüngere Mitstreiter:
Großräschen (trz). Am 23. März 1991 hatte die Geburtsstunde des NABU-Regionalverbandes Senftenberg geschlagen. Jetzt haben die Naturschützer ihr Jubiläum in Großräschen begangen. Mit 30 Enthusiasten begonnen, zählt das Gremium inzwischen 580 Mitglieder. Längst ist der NABU Senftenberg nicht mehr aus der namensgebenden Region wegzudenken. „Schon im Jahr 1992 dachten wir Naturschützer darüber nach, wie aus Bergbaulandschaften Naturparadiese werden könnten“, erinnert sich  Rudolf Kupfer aus Lindenau. Der rührige Landwirt engagierte sich über viele Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.
Gemeinsam mit dem Naturschutzfonds Brandenburg kümmern sich die NABU-Leute vor Ort um die Tier- und Pflanzenwelt in der Mondlandschaft, die inzwischen keine mehr ist. Darüber hinaus wurden diverse Flächen für den Naturschutz gesichert, beispielsweise die Hermsdorfer Wuppen sowie die Neuteiche, die einst als Klärgewässer für die Kokerei Lauchhammer dienten. Eines der erfolgreichsten Projekte, so erklärt der Grünewalder Kranichexperte Klaus Uhl, war die Umverlegung einer geplanten Gasleitung. Diese hätte nach ursprünglichen Planungen Kranich-Lebensräume zwischen Grünewalde und Lauchhammer zerschnitten. Nach Gesprächen und Vor-Ort-Terminen mit der verantwortlichen Firma fiel die Entscheidung, der Gastrasse einen anderen Verlauf zu geben.
Darüber hinaus weiß der NABU praktisch zuzupacken. Beispielsweise im Naturparadies Grünhaus. Dort wurden auf 30 Hektar Fläche junge Kiefern herausgeschlagen, um das Offenland mit seinen seltenen Arten dauerhaft zu erhalten.
Aktuell steht das Bienenprojekt auf der Tagesordnung. Voraussichtlich noch in diesem Monat soll im Tierpark mithilfe von Imker Christian Wolf ein Bienenstock aufgestellt werden. Für Senftenbergs NABU-Chef Karl-Heinz Marschka bedeutet das vergangene Vierteljahrhundert eine Erfolgsgeschichte. „Naturschutz ist ohnehin eine Lebensaufgabe“, betont der Experte.




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