Neues Leben für Forster Goetheschule

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Aus dem Dornröschgenschlaf erweckt werden soll die Goetheschule in Forst. Derzeit sucht der Investor nach Nutzern Foto: Mathias Klinkmüller

Investor plante, Gebäude mit der Errichtung eines Pflegeheimes zu retten:
Forst (mk). Nach der Einweihung im Jahr 1909 galt die Luisenschule in der Amtstraße als eines der schönsten Bauwerke der Stadt. 1945 wurde die Schule zur Grundschule und nach Goethe benannt. Nach der Wende wurde die Schule zunächst eine Real- und dann eine Oberschule. 2007 kam die Schließung.  Seitdem ist sie dem Verfall preisgegeben. Der Forster Architekt Günter Buttermann hat in den vergangenen Monaten viel Zeit damit verbracht, nach Lösungen für eine Belebung zu suchen. Ein ungarisches Konsortium mit Sitz in Forst kaufte das Gebäude. Eine Geschäftsführerin des ungarischen Investors ist eine ehemalige Forsterin, erklärt Günter Buttermann.
Im Ergebnis der Bemühungen ist ein Pflegeheim mit 30 Plätzen sowie einer Tagespflege vorgesehen. Zudem kommt eine Aufstockung eines Flügels für ­betreutes Wohnen mit 16 Wohnungen und Zimmergrößen zwischen 50 und 60 Quadratmetern. Kostenpunkt: 7,8 Millionen Euro. Das Deutsche Rote Kreuz in Forst war von dem Konzept begeistert, erklärt Günter Buttermann. Für die Finanzierung wurde ein solcher Nutzer dringend benötigt. Allerdings hat nun das DRK sein Interesse zurückgezogen. „Wir bemühen uns jetzt um andere Nutzer. Es läuft ganz gut an,“ sagt Günter Buttermann, der als Koordinator zwischen der Stadt und dem Planungsbüro tätig ist.