
Foto: Jens Kurze
Die Gemeinde Neuhausen empfängt offizielle Gäste aus Bayanga in Zentralafrika.
Neuhausen (jk). „Dieser Tag wird in die Geschichte der Gemeinde Neuhause eingehen. Noch nie wurde hier neben der Flagge der Bundesrepublik die Fahne Zentralafrikas gehisst“. So begrüßte Bürgermeister Dieter Perko die dreiköpfige Delegation aus Bayanga.
„ Interesse allein reicht nicht aus. Wir haben Ähnlichkeiten entdeckt, was die Territoriumsgröße oder Einwohnerzahlen anbelangt, beide Regionen sind landwirtschaftlich geprägt, arbeiten an der Tourismusentwicklung, und wir haben beide Minderheiten in unserem Gebiet“, sagt der Bürgermeister. Der offizielle Höhepunkt des Aufenthalts war die Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens in Neuhausen am Dienstag, zu der auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller kam. Hier geht es vor allem um die Integration von Minderheiten, den Schutz des Weltnaturerbe-Parks, die kommunale Entwicklung und die Förderung des Tourismus. Diese Kooperation ist eine der ersten zwischen einer deutschen Kommune und einer Gemeinde aus der Zentralafrikanischen Republik. Bei der kleinen Begrüßungsansprache, die in französischer Sprache gehalten wurde, freute sich der Bürgermeister von Bayanga Justin-Dieudonne Mobanza: „Wir fühlen uns jetzt schon sehr wohl und haben das Gefühl, wirklich willkommen zu sein.“ Im Dialog werden beide Seiten nun ihre konkreten Vorstellungen einer Verpartnerung darlegen und sind sehr interessiert daran, „schriftlich und vertraglich diese neue Zusammenarbeit auf eine nächste Ebene zu heben“. Zu den Programmpunkten zählen unter anderem Besuche in der Laubsdorfer Kita und der Grundschule, die Besichtigung des sorbisch-wendischen Museums und des Don-Bosco-Hauses.









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