Unternehmer drängen in diffiziler Lage auf handlungsfähige Regierung.

Cottbus (hnr.) Geschäftsfrohe Zuversicht dominierte beim Neujahrsempfang der Gruppe Franfurt/Cottbus der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg letzte Woche im Haus der Wirtschaft. „Wir können Transformation“ betonte Vorsitzender Gerald Paulig die Fortschritte im Strukturwandel, trotz anhaltenden Ärgers über Steuern, Abgeben, zu hohe Energiepreise und sperriger Bürokratie. Die Lage sei angespannt, weshalb das Land dringend eine handlungsfähige Landesregierung brauche.
Als Lausitzbeauftragter dieser Regierung und „Teil der Maschine Bürokratie“ korrigierte Dr. Klaus Freytag mediale Irritationen: „Der Ministerpräsident ist nicht im Urlaub! Vielmehr steuere die zeitweilige Minderheitsregierung auf eine erfolgversprechende Koalition mit der CDU zu. Er lobte den Druck der Bergleute auf die Politik; der habe ermöglicht, dass in diesem Jahr 600 Millionen Euro Investition in die Lausitz fließen können.

Mutig werde Cottbus diese Mittel einsetzen. Neben Entbürokratisierung setze er auch auf neues Denken der Belegschaften. Der Trend zu Teilzeitbeschäftigungen sei nicht zeitgemäß, sagte Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD). 140 Gäste besuchten den Neujahrempfang, darunter Landtagsabgeordnete, SPN-Landrat Harald Altekrüger (CDU) und Bürgermeister Südbrandenburgs.
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