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Pokergipfel zur Cottbuser Stadtpromenade - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Pokergipfel zur Cottbuser Stadtpromenade

Pokergipfel zur Cottbuser Stadtpromenade
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Pokergipfel zur Cottbuser Stadtpromenade

29. Januar 2021 | Von | Kategorie: Cottbus |

„Handlungskonzept“ der Verwaltung schließt Kaufangebot ein / Cottbuser Stadtverodnete brachten Aufstellungsbeschluss „Hafenquartier“ auf den Weg.

Pokergipfel zur Cottbuser Stadtpromenade

Nach fast einjährigem gesundheitlichen Handicap hat Holger Kelch das Heft des städtischen Regierens wieder fest in der Hand. Seit Januar gehört der CDU-Politiker dem Präsidium des Deutschen Städtetages an
Foto: Hnr.

Cottbus (h.) In ihrer 15. Sitzung haben die Stadtverordneten, unter Coronabedingungen in der Stadthalle tagend, am Mittwoch den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan „Hafenquartier“ am Cottbuser Ostsee auf den Weg gebracht. Dagegen gab es zu einer lange diskutierten Petition zur Bebauung in Sielow nur einen letztlich offenen Kompromiss.
Eingangs hatte der OB mit Bezug zum bevorstehenden Jahrestag der Bombardierung von Cottbus (15.2.) aufgerufen, Haltung zu zeigen gegen Hass, Ausgrenzung, Entwürdigung und Gewalt.
Dagegen stellte er „zusehendes Schwinden des Zutrauens der Bürger in den Staat als Krisenmanager“ fest. Während hier in den Messehallen mit Messebauern eines der ersten Impfzentren des Landes errichtet und exzellent durch Kräfte der Feuerwehr, der CMT, der Johanniter, des DRK und anderer unterstützt wurde, scheitert der Schutz der Bürger an der Impfstoffbeschaffung durch die EU und den Bund. Wo aber lokale Kompetenz hinreicht, gibt es Erfolge; so dankte Kelch den Erziehern und ihren Einrichtungen, die tapfer die Kinderbetreuung aufrechterhalten.
Wie schon tags zuvor in einer Pressekonferenz angedeutet, wandte sich der OB auch vor dem Stadtparlament dem leidigsten hausgemachten Problem zu – der Schandstelle Stadtpromenade. Ein Handlungskonzept der Verwaltung hierzu befinde sich „in der Endabstimmung.“ Das unmittelbare Vorgehen beschreibt Holger Kelch wie einen Pokergipfel: Er werde die Geschäftsführer der Einkaufszentrum GmbH (EKZ), die Inhaber einer gültigen Baugenehmigung sind, treffen und ergründen, ob sie vereinbarungsgemäß bauen werden oder sich in aller Form vom Projekt zurückziehen. „Falls es sich aus dem Gespräch heraus ergibt“, werde er ein Kaufangebot für das Grundstück unterbreiten. Klar sei, dass die rechtliche Lage kompliziert und der Weg unter Umständen ein sehr weiter und holpriger ist.
Frei sei indessen der Weg zur Eröffnung des Gründerzentrums am Campus zum Ende des Jahres. Hier entstehe ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Das erfreuliche studentische Potential habe sich eben mit der „Seezeichen“ Ausschreibung angedeutet. 54 überwiegend spannende Arbeiten wurden vorgelegt.
Der Arbeitsschwerpunkt für Stefan Korb, den amtierenden Leiter des neuen Geschäftsbereichs 5, den man auch Wirtschaftdezernat nennen könnte, liegt jetzt in der Entwicklung des CO2-neutralen Stadtquartiers am Ostsee.

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