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Potsdam: Ministerpräsident Woidke warnt vor zu schnellen Lockerungen

Region, Top-Themen | Von | 17. April 2020

Kleine Schritte Richtung Normalität / Läden können wieder öffnen

Woidke

Der Ministerpräsident setzt auf brandenburgischen Gemeinsinn

Potsdam (MB) Auch nach der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin bekräftigte Dietmar Woidke, was er schon Mittwochmorgen klargestellt hatte: „Normalität wird es erst geben, wenn es einen Impfstoff gibt. Wir wollen aber kleine Schritte wagen, um Bürgern mehr Freiheit zu gewähren.“ Keinesfalls, so der Ministerpräsident, dürfe Erreichtes leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Er dankte den Ärzten und Mitarbeitern der Krankenhäuser, sprach von einem „starken Staat“ und beschwor den Brandenburger Gemeinsinn.
So soll es weitergehen in Brandenburg: Nach mit Berlin abgestimmtem Termin sollen Läden bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche öffnen können, ebenso, aber unlimitiert Autohändler, Buchläden und Fahrradgeschäfte. Mit entsprechenden Hygiene-Auflagen könnten Friseure am 4. Mai wieder arbeiten.
Kitas bleiben, abgesehen von den gültigen Bedarfsregeln, geschlossen. Der Schulbetrieb soll in „geeigneter Form“ ab 4. Mai starten, für Prüfungsklassen (auch 6. Klassen) schon am 27. April. Die Abi-Prüfungen beginnen, wie geplant am 20. April. Abi-Bälle wird es frühestens im Herbst geben können. Für alle Maßnahmen der Erleichterung, auch im Gastronomie- und Reisgeschäft, mahnte Woidke zu Geduld und Selbstdisziplin. Man sei noch mitten in der Pandemie, sagte er.
In Brandenburg waren am Donnerstag 2 178 von Corona infizierte Menschen erfasst, über 200 sind in stationärer Behandlung, mehr als 30 werden künstlich beatmet. Bis Mittwoch waren 71 Brandenburger mit Corona-Infektion gestorben.
Im Süden Brandenburg zeigt sich die Pandemie in einem vergleichsweise sanften Verlauf. Cottbus meldet knapp 40 Infizierte, aber keinen Todesfall. Im Carl-Thiem-Klinikum, wo schnell und mit großer Umsicht reagiert wurde, lagen am Mittwoch nur drei Corona-Patienten, davon einer in Intensivbehandlung. „Wir haben Glück“, sagte Stadtsprecher Gloßmann.

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