Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Radwege stehen vor Modernisierung - Märkischer Bote - Märkischer Bote
Freitag, 23. Oktober 2020 - 05:11 Uhr | Anmelden
  • Facebook

Stark bewölkt
15°C
 

Anzeige

Radwege stehen vor Modernisierung

3. März 2017 | Von | Kategorie: Spree-Neiße |

Radwege stehen vor Modernisierung

Gute Radwege erhoffen sich Touristen und Einheimische gleichermaßen F: CGA-Archiv

SPN-Kreis will 80 Kilometer des Radwegenetzes

Region (mk). Die Lausitz ist bei Radfahrern beliebt. Spitzenreiter im Kreis Spree-Neiße ist der Radweg im Kurort Burg auf Höhe der Therme. 374 529 Radfahrer wurden hier im vergangenen Jahr von der Zählstation registriert. Nach Umfragen sind hiervon jeweils ein Drittel Alltagsradfahrer, Ausflügler und Radurlauber. In die Radwege investiertes Geld sei deshalb gut angelegtes Geld, sind sich die Kommunen als Träger der Radwege sicher.
Ob Löcher oder Probleme mit den Wurzeln – die Wege sind in keinem guten Zustand. Schließlich seien sie bereits 1996 angelegt worden, erklärt Olaf Lalk, Beigeordneter der Landkreises Spree-Neiße. Damals sei noch die Verwendung von Untermaterial wie Ziegel zulässig gewesen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Alle Mühen der vergangenen Jahre scheiterten stets am Geld, sagt der Beigeordnete. Hoffnung gibt es nun zumindest für die Fernradwege. Für diese stellt das Land Brandenburg 40 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist nicht die Radwege zu sanieren sondern sie zu modernisieren, damit sie lange Zeit gut erhalten bleiben. Gemeinsam mit den Kommunen hat der Kreis nun die über 500 Kilometer
Fernradwege unter die Lupe genommen. 80 Kilometer davon sollen modernisiert werden. Elf Millionen des 40 Millionen Fördertopfes müssten dafür allein in den Landkreis Spree-Neiße fließen. „Da ist sicher viel, aber wir haben auch die meisten Radwege im Land“, sagt Olaf Lalk.
Zwanzig Prozent der Kosten haben die Kommunen zu tragen. Fast eine halbe Million Euro kommen hier etwa allein auf Burg zu. „Alle Gemeinden sitzen mit im Boot“, freut sich nun der Kreis zu verkünden. Jetzt wird im Frühherbst auf einen positiven Fördermittelbescheid gehofft. Geplant ist in dem Zusammenhang auch ein Knotenpunktwegweiserkonzept einzurichten. Statt nur im Kreis herum sollen Radfahrer so gezielt zu attraktiven Zielen am Straßenrand geführt werden. Ebenfalls eingebunden sind der OSL-Kreis und Cottbus.




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren