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Region: Bühne muss Nähe auf Distanz herstellen

4. September 2020 | Von | Kategorie: Region |

Staatstheater startet am 3. Oktober mit „Spezial zur Deutschen Einheit“ / Spielzeitauftakt am 23.-25. Oktober mit drei Premieren / Insgesamt 18 Premieren geplant / Aber: Zunächst nur 138 Plätze im Haus.

Region: Bühne muss Nähe auf Distanz herstellen

„Im Zauber der ersten Begegnung“ zwischen der neuen Theaterleitung und Journalisten zur Spielplanpräsentation gab es diese distanzierte Sitzordnung auf grünen, blauen, gelben und rosafarbenen Würfeln (den neuen Farben des Staatstheaters) auf der Bühne des Großen Hauses. Rechts im Bild die Stiftungs-Direktorin Iris Dönicke und Intendant Stephan Märki, mit dem Rücken zur Kamera GMD Alexander Merzyn und Jasmina Hadziahmetivic, Oberspielleiterin Musiktheater, links Dramaturg Dr. Patric Seibert-Wolf Hnr.| F: Hnr

Region (hnr.) Es gibt einen Spielplan, ein Spielzeitheft und ein Feuerwerk an künstlerischen Ideen und Projekten eines fast gänzlich neuen Führungsteams am Staatstheater. Aber so richtig los geht es doch nicht. „Wir fahren auf Sicht“, sagt Iris Dönicke, neue Geschäftsführende Direktorin. Sie kann (noch) kein Abonnement versprechen. Statt 600 Personen dürfen im Großen Haus vorerst nur 138 Platz nehmen, die mit Mund-Nasen-Schutz ankommen und den erst abnehmen dürfen, wenn sie auf Abstand sitzen.
Intendant Stephan Märki will dennoch „Nähe in der Distanz herstellen“ und mit den Mitteln der Kunst „verhandeln, wie wir zusammen leben wollen.“ Nach der Vollversammlung des Theaters am Dienstag gab es Mittwoch unter bizarren Corona-Umständen die erste Pressekonferenz. Bis auf GMD Alexander Merzyn und Ballettdirektor Dirk Neuman (seit 15 Jahren am Haus!) waren da nur neue Gesichter – „jeder von ihnen aus Begeisterung für diesen Ort hierher gekommen“, wie Märki versicherte, und die Statements zu vielen spannenden Vorhaben von Schauspieldirektorin Ruth Heynen und Musiktheater-Oberspielleiterin Jasmina Hadziahmetovic sowie beider Dramaturgen schienen das zu bestätigen.
Die Saison wird spartenübergreifend mit drei Premieren (15 weitere folgen) am 23. bis 25. Oktober eröffnet. Zuvor gibt es am 3. Oktober ein Spektakel-Spezial zum Einheits-Jubiläum mit Festkonzert und dem Wendejahr-Kaleidoskop „Anmut sparet nicht noch Mühe!“, im Titel entlehnt aus Brechts Kinderhymne.
Gewichtige Worte steuerte Prof. Dr. med. Herbert Schuster der Bühnenkonferenz bei. Der international erfahrene Internist und Genetiker aus Hamburg hat dem Staatstheater als Pandemibeauftragter ein ausgezeichnetes Hygienekonzept bestätigt. Das Große Haus verfüge über das modernste Belüftungssystem, so dass sich eine „nahezu Draußen-Situation“ ergebe. Trotzdem bleibt bis Jahresende alles „auf Sicht“ mit ausschließlich freiem Kartenverkauf.

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