Erweiterungsbau an der Grundschule „Mato Kosyk“ eingeweiht

Briesen (MB). Die – erfreulicherweise – steigenden Schülerzahlen und erweiterte schulische Aufgaben durch das Ganztagsprogramm, den Witaj-Unterricht und durch die Teilnahme am Modellprojekt „Inklusive Schule“ ließen die Briesener Grundschule aus allen Nähten platzen.
Da der Schulbetrieb bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 alle vorhandenen Räume benötigte, musste die Hortbetreuung in die Kindertagesstätte „Vier Jahreszeiten“ in Striesow ausgelagert werden. Im Frühjahr 2015 hat der Amtsausschuss als Schulträger die „Inklusive Erweiterung am Grundschul- und Hortstandort Briesen“ beschlossen. „Gerade das Bildungswesen braucht Zuversicht wie auch breite Zustimmung, legt es doch den Grundstein für die Zukunft unserer Kinder“, sagte Amtsdirektor Tobias Hentschel anlässlich der Einweihung. Mit dem zweigeschossigen Anbau an der Nordseite der 1954 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Schule gibt es nicht nur für den Schulbetrieb mehr Platz, sondern auch für die Freizeitgestaltung der Kinder.
Entstanden sind vier Unterrichts- und Gruppenräume, ein Spielflur, Erzieherraum, Abstellräume, Sanitäranlagen und Garderoben und auch neue Außenanlagen. Der Anbau ist barrierefrei gestaltet. Durch den Aufzug im neuen Zwischenbau ist gleichzeitig das bestehende Schulgebäude für Schüler mit Handicap besser erreichbar. Auch der Brandschutz wurde auf einen einheitlichen modernen Stand gebracht. Das Amt Burg investierte 1,3 Millionen Euro in den Anbau zur Inklusiven Ertüchtigung, wovon 942.682 Euro im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbes gefördert wurden.

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