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Reife Entscheidung: dem Edelstahl verfallen

Spree-Neiße | Von | 10. Juli 2015

150711edelstahl

Alexander Daske (re.), hier beim Abstimmen mit Schweißer Frank Damrow, leitet die Abteilung Edelstahlbau bei der MFT GmbH Kolkwitz. Als Seiteneinsteiger hat der 29-Jährige die Metallbauer-Lehrer verkürzt und anschließend die Meisterausbildung absolviert. Er schätzt die Mischung aus praktischer Arbeit, kreativem Entwerfen und Kundengesprächen in einem modernen Handwerksunternehmen mit neuester Technik, beispielsweise einem Plasma-Schneidgerät Foto: J. Haberland

Nach Studiumabbruch waren Lehre und Meister der bessere Weg für Alexander Daske:
Kolkwitz (ha). Die Umstellung von Diplom auf Bachelor war dem Studenten für Umweltingenieurwesen, Alexander Daske, zum Verhängnis geworden, die restlichen Studenten dieses Fachs verließen damals die BTU Cottbus, um sich beruflich neu zu orientieren. Die Berufsausbildung „von der Pike auf“ zum Metallbauer wählte der Cottbuser nach einem Beratungsgespräch bei der Handwerkskammer, die gleich auch einen Betrieb in petto hatte – die Metall-Form-Technik in Kolkwitz. „Bei uns gehen viele Mitarbeiter in diesen Jahren in den Ruhestand, deshalb möchte ich die Reihen Jahr für Jahr mit guten Fachleuten auffüllen“, begründet Geschäftsführer Lars Wertenauer die Suche nach Azubis, der das 1991 gegründete Unternehmen seit 2013 quasi in zweiter Generation führt. „Heute habe ich drei Seiteneinsteiger in meiner Firma. Sie bringen mehr Lebenserfahrung mit, sind sehr motiviert und sind selbst schon an ihre Grenzen gegangen“, begründet er das Interesse an den älteren Jahrgängen. „ MFT ist eine Firma mit modernen Maschinen und einer modernen Denkweise“, meint Alexander Daske zur Motivation. „Das Arbeitsklima stimmt und die Arbeit macht Spaß, weil es eine gute Mischung ist aus Kundenkontakten, selbständiger produktiver Arbeit, kreativer Suche nach Lösungen und einer engen Zusammenarbeit mit den Kollegen.“
Als er im Februar 2011 hier seine Ausbildung begann, war es eine Umstellung, sagt er. „Vieles war neu, vor allem der Praxisbezug, aber auch die Schulbank. Herr Wertenauer hat sich stark gemacht, die Lehrzeit zu verkürzen.“ Dabei müsse er deshalb zeitiger Lohn statt Lehrlingsgeld zahlen, „aber mir ist es wichtiger, zufriedene Fachleute zu haben“, sagt Lars Wertenauer.
Als Meister könnte Alexander Daske sofort mit einem Studium beginnen. „Das kommt nicht mehr in Frage. Hier habe ich meine Karriere gefunden und kann mich immer weiterbilden.“



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