Bitte aktiviere / Please enable JavaScript![ ? ]
Ring: Hochwasser im online-Hörsaal - Märkischer Bote Ring: Hochwasser im online-Hörsaal Ring: Hochwasser im online-HörsaalMärkischer Bote
Mittwoch, 8. Februar 2023 - 04:29 Uhr | Anmelden
  • Facebook

header-logo

Klare Nacht
-6°C
 
epaper
Anzeigen

Ring: Hochwasser im online-Hörsaal

Region, Unterhaltung & Freizeit | Von | 5. Februar 2021

Wasser-Cluster Dienstag wieder online / Jetzt kräftiger Zufluss für den Ostsee.

Region (I.A.) Der Wasser-Cluser-Verein lädt kommenden Dienstag, ab 17.30 Uhr, wieder zur online-Vorlesung ein. Als Reaktion auf die verheerenden Hochwasser im Juni 2013 im Elbe- und Donaugebiet wurde durch die Umweltministerkonferenz in einer Sondersitzung am 2. September 2013 die Erarbeitung eines Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP) beschlossen.
Frank Troisin berichtet jetzt, wie das Land Brandenburg am Beispiel der Schwarzen Elster vorbeugenden Hochwasserschutz umsetzen will. Denn allein stabile Deiche sind nicht die Lösung. Es geht um mehr, zum Beispiel die Rückverlegung von Deichen und die Schaffung von Überflutungsflächen (Polder) im extremen Hochwasserfall. Da sind Flächenkonflikte schon mal vorprogrammiert.
Nicht Hoch-, sondern Niedrigwasser nervte bislang Beobachter des Cottbuser Ostsees. Seit Wochenmitte fließen dort drei Kubikmeter Spreewasser pro Sekunde zu. Das sind immerhin eine Viertelmillion Kubikmeter je Tag. Hätten die Lausitz kurzzeitig den Vater Rhein hier, wo gerade bei Mainz über 4700 Kubikmeter je Sekunde, also 400 Millionen Kubikmeter am Tag fließen, würde ein halber Tag reichen, und der Ostsee samt trockenem Kippenboden wäre bordvoll. Nur – so schnell will’s hier ja auch keiner haben; Schnelligkeit gehört bekanntlich nicht zu den preußischen Tugenden.
Im Übrigen scheint sich die im Sommer letzten Jahres gestellte Prognose zu bewahrheiten: Nach drei trockenen Jahre wird’s feucht.

Weitere Beiträge aus unserer Region finden Sie hier!



Anzeige

Kommentar schreiben

Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren: