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Sanierungspflicht fürs Pieck-Denkmal

10. Januar 2014 | Von | Kategorie: Guben |

Sanierungspflicht fürs Pieck-Denkmal

Das Pieck-Monument von der Rückseite. Hier sind weniger Betonschäden zu erkennen als von vorn. Für die Gubener Schulen ist es ein anschaulicher Ort für den Geschichtsunterricht. Architektonisch, politisch und künstlerisch lässt sich hier die DDR-Zeit vermitteln | Foto: Jens Haberland

Land/Bund wollen Kosten unterstützen / SVV könnte am 22. Januar den Startschuss geben
Guben (ha). Der Ausschuss für Haushalt und Vergabe hat seine Empfehlung für die Mittelfreigabe für eine Sanierung des umstrittenen Wilhelm-Pieck-Monuments in der Klaus-Hermann-Straße verweigert. Doch die Stadt wird um den Erhalt des denkmalgeschützten Baus nicht umhin kommen, das verlangt der Schutzstatus. Auch eine Aufhebung sei nicht zu machen. Während der Schutz aus künstlerischer Sicht noch anzweifelbar wäre, sei der bauliche Aspekt nicht zu kippen. Auch das veränderte Umfeld, das bei der Einordnung als schutzwürdiger Bau eine große Rolle spielte, ändert daran nichts. Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro hatte zur Klärung der Situation mit der Denkmalschutzbehörde Kontakt aufgenommen, die im Gubener Rathaus bis dahin Hausverbot hatten. Bei der gemeinsamen Suche nach einer Lösung wurde klar, dass Bund und Land sich an den Sanierungskosten stärker beteiligen könnten, als bisher bestätigt wurde. Bis zur Stadtverordnetenversammlung soll eine konkrete Zahl auf dem Tisch liegen. Auch werden die Sanierungskosten nicht so hoch ausfallen, wie bisher angenommen. Die Schädigung des Betons sei nicht so schlimm. Lediglich die höchste Stelle müsse intensiv behandelt werden, der Rest wird lediglich versiegelt.
Ob die neuen Erkenntnisse, die bis zum 22. Januar von Fred Mahro konkretisiert werden,
für ein Mitgehen der Stadtverordneten reicht, wird sich zeigen. Denn dann würde die Stadtverordnetenversammlung ge-
gen die Empfehlung des Haushaltsausschusses votieren, was sehr selten geschieht.




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