
Eröffnung des Besucherzentrums im Herbst / Zwölf Arbeitsplätz enstehen
Hornow (ysr). Vor rund 20 Jahren entstand auf einem alten LPG-Gelände die Schokoladenmanufaktur. „Doch jetzt platzt die Produktion aus allen Nähten“, sagt Geschäftsführer Peter Bienstman. Mit dem Neubau erhofft sich Felicitas eine Steigerung der Produktion und reibungslose Fertigungsabläufe. Bis September 2014 entstehen auf rund 950 Quadratmetern ein Café, ein Verkaufsbereich, ein Gruppen-/Filmvorführraum und eine „gläserne“ Werkstatt. „Die neue Schauwerkstatt wird vier bis fünf Mal so groß sein wie jetzt. Bis zu 15 Personen können dann an einer Führung teilnehmen“, so Peter Bienstman. Im Außenbereich sind ein großer Spielplatz und ein Streichelzoo geplant. Drei Themenbereiche soll das Café bedienen. Zum einen natürlich Schokolade, aber auch das Land Belgien und die Lausitz sollen mit Produkten wie Wild oder aus Ziegenmilch vertreten sein. Der Neubau befindet sich in Sichtweite zur „alten“ Manufaktur, wo weiterhin produziert wird. Mit der Auslagerung der Schauwerkstatt wird zusätzlich Platz für den Ausbau der Produktion geschaffen. Mit Hilfe der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der Bürgschaftsbank Brandenburg (BB) können rund drei Millionen Euro in das Projekt investiert werden. Zwölf Arbeitsplätze sind geplant. Renier Nijskens, belgischer Botschafter, freut sich, dass Landsleute die belgische Schokolade in Brandenburg bekannt gemacht haben. „Mit Schokolade zu schreiben ist sogar eine Weiterentwicklung der belgischen Schokoladenkunst in der Lausitz“, so der Botschafter. Die Hornower Bürgermeisterin Antoinette Leesker regt an: „Das nächste Projekt könnte doch ein typisch schokoladiger Gruß aus Hornow werden.“






