
Esatzneubau der Brücke Wilhelm-Pieck-Straße bringt in Losen Arbeit in mehrere Fachbetriebe / Ausschreibungen auf Handwerkerforum vorgestellt / Bewerber-Plattform gegen Fachkräftemangel:
Senftenberg (ysr.) Über rund 40 für 2015 geplante Baumaßnahmen informierte Bürgermeister Andreas Fredrich beim achten Handwerkerforum Anfang der Woche im großen Ratssaal. 165 Unternehmer und Handwerker der Region hatten zu dieser Veranstaltung Einladungen erhalten.
Die ohne Frage umfangreichste öffentlich ausgeschriebene Maßnahme ist der Ersatzneubau der Brücke Wilhelm-Pieck-Straße, der bei laufendem Bahnbetrieb erfolgen muss. Die Arbeiten sollen bereits im März beginnen und sind mit rund 1,7 Millionen Euro veranschlagt. Damit auch kleine und regionale Unternehmen bei derart großen Vorhaben Berücksichtigung finden können, werden diese in einzelne Lose, also Auftragsteilstücke gegliedert. „Die Vergabe erfolgt dann nach einem festgelegten Verfahren mit vorab definierten Bewertungskriterien“, so Bürgermeister Andreas Fredrich.
Weiterer Tagesordnungspunkt war ein Blick auf die vier Senftenberger Förderprogramme. Nach getätigter Investition zeigten die bezuschussten Betriebe im vergangenen Jahr der Stadt 29 neue Arbeitsplätze an. „Ein großartiger Erfolg für uns“, bestätigt Frank Neubert, Leiter der Wirtschaftsförderung.
Auch das Resümee der Vergabeleistungen aus 2014 zeigt, dass die Entwicklung der in der Region verbleibenden Aufträge stabil ist – mit weiter positiver Tendenz. Einen wesentlichen Baustein für diese Entwicklung sieht das Stadtoberhaupt im Handwerkerforum. Um Unternehmen im Hinblick auf den deutlich spürbaren Fachkräftemangel zu unterstützen, stellte Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, das Fachkräfteportal „cleverheads“ vor. Betriebe können das Online-Portal nach erfolgtem Bewerbungsgespräch nutzen, um Bewerber zu beurteilen. Andere Unternehmen erhalten so Zugang zu Empfehlungen von vorqualifizierten Bewerbern. Die Zahlung einer Empfehlungsprämie ermöglicht registrierten Unternehmen, einen Teil der eigenen Recruitingkosten zurück zu erhalten.
Schreibe einen Kommentar