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Spremberg: Endlich wieder freie Fahrt! | In Geschwister-Scholl- und in Karl-Marx-Straße rollt wieder der Verkehr

2. September 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

Spremberg (trz). Ein großes Raunen geht seit wenigen Tagen durch die nördliche Spremberger Karl-Marx- und durch die angrenzende Geschwister-Scholl-Straße. Beziehungsweise ein Aufatmen. Und ein Stein-vom-Herzen-Fallen. Denn nach mehrmonatiger Bauzeit rollt der Verkehr wieder durch die beiden Straßen. Endlich sind die dortigen Gewerbetreibenden problemlos erreichbar.
Die Verkehrsführung wird allerdings nie mehr so sein wie vor den Bauarbeiten. Denn das nördlichste, nur rund 100 Meter lange Teilstück der Karl-Marx-Straße wird vom Durchgangsverkehr abgehangen. Wer also aus Richtung Trattendorf beziehungsweise Krankenhaus kommt und zur Berliner Kreuzung möchte, fährt ab sofort nach rechts in die Geschwister-Scholl-Straße, dann in den neuen Kreisel und anschließend über die Friedrichstraße zur Berliner Kreuzung. Entspricht einer Mehrlänge von gut 300 Metern. Ist aber nach Angaben der Verkehrsteilnehmer immer noch besser als die bisherige, ziemlich nervtötende Umleitung über die Heinrich-, Gärtner- und Wendenstraße. Auto- und Fahrradfahrer müssen sich auf eine neue Vorfahrtsregelung einstellen. Denn die Geschwister-Scholl-Straße wandelt sich in diesem Bereich zur Hauptstraße.
Neue Situation
Die am Montagnachmittag erfolgte Freigabe der Karl-Marx-Straße/Geschwister-Scholl-Straße erfolgte im Zuge des Kreiselbaus in der Spremberger Innenstadt. Dadurch kann sich die Verkehrssituation öfter mal ändern. Übrigens wird die Maßnahme nach Angaben des Landesbetriebes Straßenwesen, der dort das Zepter führt, noch bis ins Jahr 2018 andauern.
Die Karl-Marx-Straße ist bereits vor mehreren Jahren grundhaft ausgebaut worden. „Mit dieser Aufwertung unterstützt die Stadt auch die dort ansässigen Gewerbetreibenden“, erklärt Rathaussprecher Alexander Adam. Tatsächlich hat sich die wichtige Nord-Süd-Trasse erheblich gemausert. Wer erinnert sich nicht noch an das vorherige Pflaster, auf dem manche Autos fast auseinanderfielen?
Derzeit müht sich die Stadt um die noch vorhandenen Schandflecke. Beispielsweise die verfallene alte Loge. „Wir haben großes Interesse, dass dort etwas geschieht“, so Adam. Das Rathaus wolle einen möglichen Investor nach Kräften unterstützen.
Neue Händler
Ansonsten gilt die Karl-Marx-Straße/Geschwister-Scholl-Straße als beliebte Wohn- und Einzelhändler-Gegend. Erst seit Jahresbeginn ist Sebastian Schulz  mit seiner Weinhandlung in der Karl-Marx-Straße 86 ansässig. Dort gibt es edle Tropfen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Derzeit ist Sebastian Schulz auf der Suche nach dem passenden Weihnachtswein für die neue Saison. Zudem wolle der junge Mann Pralinen anbieten. Bereits jetzt sind geschmackvolle Präsentkörbe zu haben. Übrigens: Alle Weine können die Kunden vor dem Kauf probieren.
Annett Krehl ist als Bestattungskraft seit März 2015 im Bestattungshaus Tannenhauer in der Karl-Marx-Straße 84 beheimatet. Den Besuchern stehen nunmehr mehr Parkplätze sowie praktischere Räumlichkeiten zur Verfügung. Jeden dritten Montag im Monat, also als nächster Termin am 19. September, wird ein Trauerkaffee für Angehörige nach dem Trauerfall angeboten. Darüber hinaus wirbt Annett Krehl mit seriöser, kompetenter Beratung und stabilen Preisen.
Übrigens hält die Karl-Marx-Straße für Literaturbegeisterte eine Attraktion parat. Denn gleich neben dem Bestattungshaus Tannenhauer weist eine bronzefarbene Tafel auf Sprembergs großen Sohn hin, der dort geboren wurde. Sein Name? Erwin Strittmatter. Als er das Licht der Welt erblickte, das war im August 1912, hieß die Trasse noch Bautzener Straße.
Schon mal vormerken
Und noch etwas: Am  17. September, wird im Feuerwehrhaus in der Karl-Marx-Straße das 25-jährige Bestehen der Spremberger Jugendfeuerwehr gefeiert. Außerdem wird die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr präsentiert. Dazu sind die Einheimischen und Gäste schon heute herzlich eingeladen. Und vielleicht schließt  sich ein Bummel durch die attraktiven Geschäfte an. Oder geht dem Tag bei den Floriansjüngern voraus.




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