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Spremberg: Starke Stadt im Fokus

4. März 2016 | Von | Kategorie: Spremberg |

Spremberg: Starke Stadt im Fokus

Die Bürgermeister der Region wollen nach der Reform nicht die Schuldenlast anderer tragen. Christine Herntier (Spremberg), Michael Stawski (Schönewalde) und Andreas Fredrich (Senftenberg) appelieren an das Land, finanzielle Spielräume zu erhalten. Andreas Fredrich wünscht sich eine stärkere Aufgabenverlagerung auf die Städte Foto: M. Klinkmüller

Spremberger Stadtchefin kritisiert Gebietsreform:
Region (mk). Dienstagabend in der Cottbuser LausitzArena. Kein packendes Handballduell, aber auch kein packendes Gebietsreform-Forum. Landesregierende und Bürgermeister, Landräte, Gewerkschafter blieben weitestgehend unter sich.
Trotz gähnender LausitzArena-Leere gab es einige Sachtexte. Ein Knackpunkt waren weite Wege in großen Kreisen. Innenminister Karl-Heinz Schröter verwies auf die Schaffung von Nebenstellen. Sprachlos blieb er bei der Kritik vom Landtagsabgeordneten Raik Nowka (CDU), der zu bedenken gab, dass Demokratie in den Ausschüssen sowie im Kreistag selbst durch Ehrenamtliche  stattfindet, denen weite Anreisen drohen. Offen blieb das Thema der Finanzierung. Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich sowie die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier, aber auch die Landräte waren sich einig, dass die Teilentschuldung nicht zu Lasten der Kommunen gehen dürfe. Jeder Euro werde für den Strukturwandel gebraucht, betonte Christine Herntier. In einem Flächenland wie Brandenburg, erklärte sie weiter, sind die Städte die Anker für die Bürger. Wie ihr Amtskollege aus Senftenberg wünscht sie sich, mehr Aufgaben an die Städte abzugeben, um diese so zu stärken.  Der Innenausschuss des Landtages werde sich mit den Vorbehalten beschäftigen.




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