Spremberg: Zwei Prozent Ausländer

Rathaus: Spremberg braucht mehr Zuzug:
Spremberg (trz). Derzeit leben 455 Ausländer in Spremberg. Das entspricht in etwa zwei Prozent der Gesamteinwohnerzahl. Diese Zahlen nennt Frank Kulik, Leiter des Ordnungsamtes. Innerhalb von zwölf Monaten habe sich der Anteil der Fremden verdoppelt. Von den 455 Ausländern seien 230 Asylanten.
Dadurch habe sich der Einwohnerrückgang in Spremberg verlangsamt. Am Jahresende 2015 hätten 22 640 Menschen in Spremberg gelebt. Zwölf Monate zuvor seien es 22 705 gewesen. 140 Geburten standen 357 Sterbefälle, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr, gegenüber. Darüber hinaus seien 1153 Menschen in die Spreestadt gezogen, 963 hätten sie verlassen. Innerhalb der Spremberger Grenzen seien rund 900 Leute umgezogen. Spremberg brauche  noch mehr Zuzug, mahnt Frank Kulik an.
In der Spremberger Kernstadt lebten zu Silvester 2015 genau 14 662 Einwohner. Das entspricht 65Prozent der Gesamtzahl der Kommune. Zweitgrößter Ortsteil ist Trattendorf (2100) vor Schwarze Pumpe (1900). Durch die zu Neujahr vollzogene Eingemeindung von Hornow und Wadelsdorf kamen rund 600 Einwohner hinzu.
Neu-Haidemühl ist mit einem Durchschnittsalter von 43,7 Jahren der jüngste Stadtteil, Trattendorf mit 52 Jahren der älteste. Zum Vergleich: Im Jahr 1991 bewegte sich diese Zahl für Spremberg bei 37 Jahren.