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Arbeitskreis Innenstadt des Städteforums Brandenburg in Spremberg
Spremberg (MB). Die Sitzung des Arbeitskreises Innenstadt des Städteforums Brandenburg am 3. Dezember 2019 zum Themenschwerpunkt „Konzepte für eine nachhaltige Weiterentwicklung von Kleingartenanlagen“ war ein voller Erfolg. Die ostdeutschen Städte verfügen seit DDR-Zeiten über einen großen Bestand an Kleingartenanlagen. In zahlreichen Städten verursachen der demographische Wandel, der Bevölkerungsrückgang und ein geändertes Freizeitverhalten Probleme in vielen Gartensparten: Leerstand, die Nachfolge bei Vereinstätigkeiten und Pachtausfälle sind hier zu benennen. Die Kommunen sind gefordert, Konzepte und Strategien zu entwickeln.
Ziel des Treffens in Spremberg war es, Probleme aufzuzeigen und Lösungsansätze zu bieten, auf Veränderungen hinzuweisen und absehbare Entwicklungen vorzubereiten. Der erste Vortrag von Fred Schenk, 2. Vorsitzender vom Landesverband Brandenburg der Gartenfreunde e.V., gab einen Überblick zum Thema „Herausforderungen für die Zukunft aus Sicht der Kleingartenverbände“. Im Anschluss beleuchtete Frau Dr. Gert „Kleingärten im Wandel – unterschiedliche Bedingungen in Wachstums- und Schrumpfungsräumen“ aus der Sicht von Wissenschaft und Forschung.
Kommunale Ansätze legten Claudia Wolf, Sachgebietsleiterin Stadtplanung der Stadt Spremberg, und Erik Wolfram, Bereichsleiter Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Potsdam, dar. Alle Vorträge konnten viele wichtige Impulse für die anschließende Diskussion geben, an der sich auch die Vertreter des Kleingartenbeirates Spremberg, Kai-Uwe Reipert und Frieder Beck, rege beteiligten.
Das Thema Kleingärten hat auch Zugang im abgeschlossenen Koalitionsvertrag gefunden. Der fachliche Austausch wird im kommenden Jahr fortgeführt.
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